Blankenburg l In den Abfüllanlagen der Harzer Mineralquelle GmbH herrscht nach wie vor Hochbetrieb. Zwei Abfüllanlagen laufen in drei Schichten. „Bislang spüren wir keinerlei Lieferengpässe. Gerade jetzt in der Corona-Krise ist Mineralwasser ein stark nachgefragtes Gut“, sagt Unternehmenssprecher Josef Schmieder. Alle Mitarbeiter der Firma sorgen in diesen Krisenzeiten mit hohem Engagement dafür, dass ausreichend Mineralwässer und Limonaden in den Einkaufsmärkten der Region vorhanden sind. Zudem beliefern die Blankenburger viele Kliniken sowie Alten- und Pflegeheime.

Während die Produktion von Mineralwasser durch die hohe Nachfrage noch auf Hochtouren läuft, zeichnet sich durch das derzeitige Einkaufsverhalten der Konsumenten und der Bevorratung mit Mineralwasser ein wesentliches Problem ab: Es fehlt der Rücklauf von Leergut. Deshalb appelliert die Harzer Mineralquelle an alle Kunden, beim Einkauf unbedingt auch die leeren Kästen und Flaschen wieder abzugeben. Besonders Glas-Mehrweggebinde werden benötigt. „Wir wollen auch weiterhin die Kunden mit hochwertigem Mineralwasser stabil versorgen“, sagt Josef Schmieder.

Mineralwasser ist ein natürliches und reines Produkt. „Seinen einzigartigen Geschmack erhält es durch die verschiedenen Gesteinsschichten, die es durchdringt“, erläutert Josef Schmieder. Die beiden Mineralwassersorten Blankenburger Wiesenquell und der Regensteiner Brunnen werden aus zwei verschiedenen Tiefenbrunnen gefördert.

„In unserer Produktion wird es nur noch mit Kohlensäure versetzt und abgefüllt“, so Schmieder. Damit erhalte der Verbraucher immer ein Produkt mit gleichbleibend hoher Qualität. Mineralwasser bedarf einer amtlichen Anerkennung und ist eines der am strengsten kontrollierten Lebensmittel. Um den hohen Anforderungen gerecht zu werden, überwachen Kollegen im betriebseigenen Labor und auch in externen Laboren regelmäßig die Wasserqualität.

In den vergangenen Tagen sind darüber hinaus die ohnehin strengen Hygienevorschriften insbesondere in der Produktion noch einmal verschärft worden. Es wurden alle Kunden- und Vertreter-Termine bis auf weiteres abgesagt. Viele Mitarbeiter aus der Verwaltung arbeiten bereits zuhause im Homeoffice. Darüber hinaus ist das Unternehmen dazu übergegangen, die ankommende Post an einer zentralen Stelle zu öffnen, einzuscannen und an die jeweiligen Geschäftsbereiche elektronisch weiterzuleiten.

Das neue Logistikzentrum, das erst im September vergangenen Jahres eingeweiht wurde, habe sich seither bestens bewährt. Die Abläufe konnten optimiert, und es kann wesentlich mehr Voll- und Leergut vorgehalten werden. Der neue Sozialtrakt mit modernen Sanitärräumen sorge für wesentlich bessere Arbeitsbedingungen und die derzeit geforderten Abstände zwischen den Mitarbeitern können einfacher umgesetzt werden.