Wernigerode (vs) l "Wir haben die Rechtslage geprüft und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir für die Zeit, in der die Kindertagesbetreuung entfällt, keine Beiträge erheben möchten" erklärt Wernigerodes Oberbürgermeister Peter Gaffert. Diese Entscheidung gilt ab dem 16. März rückwirkend und gilt bis zum Ende der Schließzeit.

"Dieser Schritt bedeutet für die Familien eine finanzielle Erleichterung in dieser schwierigen Zeit", so das Stadtoberhaupt. Familien, die die Notfall-Betreuung in Anspruch nehmen, müssen ihre regulären Beiträge für die Betreuung entrichten.

Für Eltern, die bereits anfallende Gebühren im Voraus gezahlt haben, wird am Ende der vom Land angeordneten Schließzeit eine Abrechnung erstellt, so dass zu viel bezahlte Beiträge zurückerstattet werden können. Alle, die die Gebühren durch eine Einzugsermächtigung von ihrem Konto abbuchen lassen, müssen nicht aktiv werden. Die Stadt wird die Gebühren für den Zeitraum der Schließung nicht einziehen und zu viel gezahlte Beträge zurückerstatten.

Es ist zudem geplant, dass das Verpflegungsgeld für Mittagessen, Vesper und Getränke ebenfalls erstattet wird.