Wernigerode l Corona-Alarm an zwei Wernigeröder Schulen: Zwei Lehrer sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Derzeit ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen, informiert Manuel Slawig von der Harzer Kreisverwaltung. Um welche Schulen es sich konkret handelt, teilte der Sprecher nicht mit. Nach Volksstimme-Informationen soll es sich zum einen um das Stadtfeld-Gymnasium handeln.

Aktuell seien in einer Schule vier Klassen der Stufen 7 und 9 betroffen. Bisher seien 74 Schüler als Kontaktpersonen bekannt. „Für die Schüler wurde eine Testung sowie Quarantäne angeordnet“, so Slawig. Die Tests sollen am Dienstag über das Gesundheitsamt erfolgen. Im zweiten Fall dauere die Kontaktnachverfolgung noch an. Bislang seien eine Klasse und eine weitere Lehrkraft als Kontaktpersonen ermittelt worden. „Die genaue Zahl der Schüler steht noch nicht fest“, so der Sprecher weiter. Auch für diese Schüler sowie die Lehrkraft seien Quarantäne und eine Testung angeordnet.

Mit Stand Freitag, 30. Oktober, 12 Uhr, sind dem Kreis-Gesundheitsamt insgesamt neue 19 positive Corona-Testergebnisse gemeldet worden. Laut Slawig stammen fünf Personen aus Halberstadt, eine Person aus Ilsenburg, zwei Personen aus Osterwieck, zwei Personen aus Thale, eine Person aus Blankenburg, fünf Personen aus Wernigerode, zwei Personen aus der Welterbestadt Quedlinburg und eine Person aus der Gemeinde Huy.

Im Landkreis Harz sind damit seit Ausbruch der Pandemie insgesamt 456 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. 110 Personen im Landkreis sind aktuell infiziert. Aktuell befinden sich 656 Personen in Quarantäne. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt aktuell 38,9. Damit hat der Landkreis erstmals die Warngrenze von 35 überschritten.

Oberstes Gebot sei deshalb nun die Reduzierung von Kontakten, um das Infektionsgeschehen wieder eindämmen zu können, wendet sich Landrat Martin Skiebe (CDU) an die Harzer. „Auch wenn die neuen Regelungen erst ab dem kommenden Montag gelten, appelliere ich an alle Bürger, schon an diesem Wochenende ihre sozialen Kontakte auf das unbedingt Notwendige zu reduzieren. So helfen Sie, die Pandemie einzudämmen.“