Wasserleben l Ein Großbrand im Nordharz-Ortsteil Wasserleben hat am Sonntagmorgen die Feuerwehren des Nordharzes, Wernigerode, Ilsenburg und Berßel in Atem gehalten. In der Straße Wittenberg stand gegen 8.45 Uhr aus noch unbekannter Ursache eine Scheune auf einem Privatgrundstück in Flammen. Trotz des schnellen Eintreffens der ersten Löschkräfte vor Ort war das Gebäude nicht mehr zu retten, denn auf dem Scheunenboden lagerte Stroh, das sofort alle Löschbemühungen zunichte machte.

So konzentrierten sich die über 100 Einsatzkräfte darauf, ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus der betroffenen Familie und auf Nachbargrundstücke zu verhindern. Trotz anfänglicher Probleme mit dem Heranschaffen von Löschwasser gelang es den Brandschützern, die angrenzenden Gebäude zu schützen. Nur eine weitere benachbarte Scheune wurde vergleichsweise leicht beschädigt.

Das Wohnhaus neben der Scheune wird von drei Menschen bewohnt. Diese kamen nicht zu Schaden. Zum Sachschaden gibt es noch keine Erkenntnisse, die betroffene Scheune kann nur noch abgerissen werden. Die Polizei beschlagnahmte nach Freigabe durch die Feuerwehr den Brandort und wird Ermittlungen zur Brandursache aufnehmen. Während der Löscharbeiten war aufgrund des hohes Technikaufwandes der Feuerwehren die Ortsdurchfahrt zwischen Kreuzung Brauner Hirsch und der Einmündung Wernigeröder Straße nicht befahrbar.