Wernigerode l Die Saison in der Fußball-Landesliga biegt auf die Zielgerade ein, Tabellenführer FC Einheit Wernigerode will mit einem Heimsieg gegen Niegripp den nächsten Schritt Richtung Meistertitel machen. Auch der Blankenburger FV kann nach dem perfekten Klassenerhalt vor heimischen Fans frei aufspielen, der FSV Ilsenburg will sich mit einem Sieg in Ottersleben auf das Derby beim FC Einheit einstimmen.

Der FC Einheit Wernigerode erwartet die SG Blau-Weiß Niegripp. Die Gäste aus dem Burger Stadtteil haben zwar ein kleines Polster zu den Abstiegsrängen, können sich auf dem Relegationsplatz aber keineswegs sicher fühlen. Folgerichtig will der Aufsteiger gern etwas Zählbares mit auf den Heimweg nehmen. Die Blau-Weißen reisen zwar als Außenseiter in den Harz, machten den Hasse­rödern aber schon im Hinspiel das Leben mit einer kompakten Abwehr schwer. „Dennoch wollen wir natürlich Platz eins verteidigen und unbedingt gewinnen. Die Stimmung in der Mannschaft ist nach den letzten Erfolgen sehr gut. Mit einem Sieg wollen wir weiteres Selbstvertrauen sammeln für die noch ausstehenden Spiele“, so Jens Strutz-Voigtländer, Mannschaftsleiter des FC Einheit. Personell gibt es keine Veränderung gegenüber der Vorwoche, Trainer Alex Kopp kann aus dem Vollen schöpfen.

Blankenburger FV

Für den Blankenburger FV geht es im vorletzten Heimspiel gegen den Tabellenfünften, Magdeburger SV Börde. Die Elbestädter sind hinter dem FSV Ilsenburg und dem FC Einheit das drittbeste Rückrundenteam und haben die letzten sechs Spiele in Folge gewonnen. „Nach dem Klassenerhalt wollen wir versuchen, unseren einstelligen Tabellenplatz zu verteidigen. Wir wissen um die Schwere der Aufgabe, da der MSV Börde die letzten sechs Spiele gewann. Trotzdem wollen wir erfolgreich sein, auch wenn einige wichtige Spieler wegen Arbeit oder Verletzungen fehlen werden“, gibt sich BFV-Coach André Dzial kämpferisch. Verzichten muss der Blankenburger Trainer auf Philip Zablinski, Tim Carstens, Robert Matznick und Maximilian Krumnow, dazu stehen große Fragezeichen hinter dem Einsatz von Sebastian Fabich und Christoph Pinta.

FSV Grün-Weiß Ilsenburg

Auf Reisen gehen muss der FSV Grün-Weiß Ilsenburg, mit dem Gegner verbinden die Ilsestädter jedoch gute Erinnerungen. Der VfB Ottersleben gehört zu den Lieblingsgegnern der Ilsestädter, in neun Landesliga-Duellen stehen fünf Siege und nur eine Niederlage zu Buche. „Der Gegner ist schwer einzuschätzen, vor der Saison hatten ihn viele aufgrund der Verstärkungen weit oben eingeschätzt. Bisher lief es nicht so erfolgreich, ich hoffe nicht, dass sich dies am Sonnabend ändert“, so Trainer Karsten Armes. Personell plagen den Ilsenburger Coach einige Sorgen, die zweite Mannschaft spielt in Zilly um den Harzliga-Staffelsieg und bei einigen Spielern gibt es noch Fragezeichen wegen Verletzungen, Arbeit oder aus privaten Gründen. „Ungeachtet dessen haben wir auch in Ottersleben nichts zu verlieren und wollen das Spiel gewinnen. Wir haben Platz sieben sicher und schon zwei Punkte mehr als in der Vorsaison, alles was jetzt kommt ist Zugabe. Und ein Sieg würde natürlich ordentlich Rückenwind für das Derby geben“, so Armes.

Landesliga Nord

1. Einheit Wernigerode 26 64: 24 55

2. Magdeb. SC Preussen 27 49: 27 54

3. SSV 80 Gardelegen 27 54: 25 51

4. SV 09 Staßfurt 27 48: 36 51

5. Magdeburger SV Börde 27 64: 33 50

6. FSV Grün-Weiß Ilsenburg 26 52: 32 49

7. Havelwinkel Warnau 27 49: 41 43

8. Blankenburger FV 27 37: 45 38

9. Union Heyrothsberge 27 66: 58 37

10. SV Irxleben 1919 27 48: 45 37

11. Schwarz-Weiß Bismark 27 29: 40 31

12. VfB Ottersleben 27 35: 61 27

13. SG Blau-Weiß Niegripp 27 29: 45 26

14. TSG Calbe/Saale 27 33: 73 21

15. Burger BC 08 27 30: 56 17

16. Schwarz-Gelb Bernburg 27 21: 67 11