Wernigerode l Wer in Wernigerode einen Arzt sucht, hat derzeit gute Chancen, einen zu finden: Das besagen die aktuellen Daten zur medizinischen Versorgung in der Harzstadt und ihrer Umgebung. Wer genauer hinsieht, erkennt aber, dass die Situation nicht so rosig ist, wie sie scheint – vor allem nicht mit Blick auf die Zukunft.

Denn derzeit reicht zum Beispiel die Zahl der Hausärzte nur gerade. 16 neue Stellen könnten sofort besetzt werden, informiert Henrik Straub, Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) für Wernigerode und zugleich Hausarzt in Derenburg und Silstedt. Laut Bedarfsplan des Landes liegt der Versorgungsgrad bei nur 83,5 Prozent. „Das ist eine drohende Unterversorgung“, erklärt Straub – bei 75 Prozent und weniger wäre die Unterversorgung da. Bei den Fachärzten hingegen sehe es besser aus, so KV-Sprecher - bis auf eine Ausnahme.

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