Goslar (vs) l Vorsitzender des Gremiums ist laut einer Pressemitteilung Goslars Oberbürgermeister Oliver Junk (CDU). Er war vor gut fünf Jahren auch der geistige Vater und Initiator der Ein-Harz-Initiative. Junk: „Regionalentwicklung ist kein 100-Meter-Lauf.“ Er bezog sich dabei auf das langwierige Verfahren bis zur GmbH-Gründung.

Zum Stellvertreter wurde der Landrat des Harzkreises, Martin Skiebe (CDU) bestimmt. Weitere Mitglieder sind Osterodes bisheriger Bürgermeister Klaus Becker (parteilos), Rainer Beyer, Geschäftsführer der Eckold GmbH & Co. KG aus Sankt Andreasberg, Wernigerodes Oberbürgermeister Peter Gaffert (parteilos), Hans-Heinrich Haase-Fricke, Vorstand der Harzer Volksbank eG, die Geschäftsführerin des gemeinnützigen Arbeitgeberverbandes Harz Anja Mertelsmann, Matthias Wagener als Geschäftsführer der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB), und Jörg Wagner, Präsident der Hochschule Nordhausen.

Geschäftsführer

Als Geschäftsführer wurde im Nebenamt Frank Uhlenhaut von der Harz Energie mit Sitz in Osterode bestellt. Er präsentierte dem frisch gewählten Gremium die bereits bezogenen, neuen Büros der GmbH, die in der Hildesheimer Straße 52 in Goslar untergebracht sind.

Bereits in der ersten Aufsichtsratssitzung präsentierte die Agentur design office aus Bad Harzburg dem Gremium Vorschläge für ein Logo und eine Firmenhomepage. Geschäftsführerin Silke Duda-Koch konnte damit überzeugen. Beide Vorschläge wurden einstimmig gebilligt.

Auftrag

Außerdem wurde bereits entschieden, der Firma Intrasol aus Nordhausen den Auftrag zu erteilen, ein harzweites E-Car-Sharing unter die Lupe zu nehmen. An der Finanzierung beteiligen sich unter anderem acht Energieversorgungsunternehmen, konnte Geschäftsführer Frank Uhlenhaut berichten.

Erste Ergebnisse werden zur nächsten Beiratssitzung erwartet. Sie findet am Dienstag, 5. November, in der Technischen Universität Clausthal statt.

Alleiniger Gesellschafter der Ein Harz GmbH ist der Regionalverband Harz mit Sitz in Quedlinburg. Dieser wird von den fünf Harzer Landkreisen getragen und widmet sich in erster Linie Landschafts- und Kulturpflegeprojekten. „Mit der Gründung einer GmbH kann ein weiteres Förderinstrument für die Fortentwicklung des Harzes eingesetzt werden“, sagte dessen Vorsitzender Martin Skiebe.