Bebertal l Die Entsorgung ihrer Abfälle scheint für einige Besucher auf dem Dorffriedfhof am Rande von Bebertal ein Problem darstellen. Anders können sich Pfarrerin Helgard Steinacker und Gemeindekirchenratsmitglied Torsten Schmidt nicht erklären, warum neben dem und auch im Container, der für kompostierbare Abfälle aufgestellt wurde, immer wieder Blumentöpfe oder sogar Düngerflaschen und Grablichter zurückgelassen werden. „Diese Dinge müssen die Leute wieder mit nach Hause nehmen und dort entsorgen“, mahnt die Pfarrerin auch mit dem Blick auf die Müllgebühren oder eine mögliche Gefahr, dass die Müllbehälter nicht mehr abgeholt werden.

Das nämlich ist schon passiert, als die Abfallbehälter noch auf dem Parkplatz vor dem Friedhof stationiert waren. Selbst Leute, die nichts auf dem Friedhof zu tun hatten, haben ihren Müll dort entsorgt. Letztlich wurden die Tonnen entfernt. Das Problem mit der Kostenkalkulation für die Kirchengemeinde bleibt aber auch bezogen auf das Bereitstellen des Containers für die kompostierbaren Abfälle. Ist dort Plastik- oder Restmüll dazwischen, werden höhere Preise für die Entsorgung berechnet. „Dann sind wir aber gezwungen, die Kosten umzulegen und die Friedhofsgebühren zu erhöhen“, so Pfarrerin Steinacker. Abgesehen davon, dass die Kapelle auf dem Dorffriedhof als Teil der Straße der Romanik auch Touristen anlockt und Müll im Umfeld dieses Kleinodes nicht attraktiv wirkt.

Auch wegen des Anziehungspunktes freut es die Pfarrerin, dass bei Arbeitseinsätzen stets zahlreiche Helfer zur Stelle sind, um hier Pflegemaßnahmen zu erledigen.