Zielitz l  Wenn 15. August 2019 wieder Leben in die Zielitzer Ganztagsschule einzieht, wird Henning Bialek seine Schützlinge nicht in Empfang nehmen. Der langjährige Schulleiter ist am letzten Schultag vor den Sommerferien in den Ruhestand verabschiedet worden. Zeit für Dinge, die bislang aufgeschoben werden mussten, wird Henning Bialek nun in verstärktem Maße haben. Welche das sind, werde sich herausstellen, meint der 64-Jährige Lindhorster. „Dar-über habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht. Die Zeit wird es bringen.“

Nach fünfjähriger Trainertätigkeit im Nachwuchsbereich des 1. FC Magdeburg, dort wird er unter anderem einmal DDR-Meister mit seiner Mannschaft, wechselt er aus persönlichen Gründen 1984 als Lehrer an die Zielitzer Schule. Im Jahr 1991 wird er Schulleiter – und ist es bis Juli 2019. Seine Nachfolge tritt Kerstin Ahlers an. Sie ist seit 1994 Lehrerin in Zielitz und seit sieben Jahren dort stellvertretende Schulleiterin.

Erfolgreicher Weg der Schule

Ein Blick in die Entwicklung der Zielitzer Schule berichtet von einem langen erfolgreichen Weg. War die Zeit der Schulzusammenlegungen nicht einfach, ist Zielitz dank der handelnden Personen ein attraktiver Schulstandort geworden. Henning Bialek ist es in Zusammenarbeit mit seinem Lehrerkollegium und hohem Engagement gelungen, die Ganztagsschule zu einer für die Region bedeutsamen Bildungseinrichtung zu gestalten. Die Erfolge sprechen für sich.

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Die Schule ist anerkannte Unesco-Projektschule, in deren Mittelpunkt die Erziehung zu internationaler Verständigung und Zusammenarbeit steht. Seit 2012 trägt sie das Qualitätssiegel „Gesunde Schule“. Sie ist „Umweltschule in Europa“, die ihren Schülern Umweltbewusstsein vermittelt und sich um intensive Schonung des Lebensraumes bemüht. Seit vielen Jahren gestaltet die Bildungseinrichtung vielfältige Erasmusprojekte. Zudem pflegt sie Partnerschaften mit mehr als 15 Schulen in Europa. „Alle Beteiligten – Schulleitung, Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler und Eltern – können zu Recht stolz sein, was sie gemeinsam in den vergangenen 28 Jahren erreicht haben“, betont Bialek.