Freizeit

Biker-Classic offen für alle

Die Biker-Classic ist coronabedingt ausgefallen, trotzdem haben sich die Freunde alter Motorräder zu einer Tour verabredet. Diesmal durften alle mitfahren, auch neuere Modelle. Das Motto hieß: Hauptsache fahren.

Von Gudrun Billowie
Überfahrt auf der Rogätzer Elbfähre: Bernd Mühlenberg (r.) freut sich auf die gemeinsame Ausfahrt der Motorradfreunde.
Überfahrt auf der Rogätzer Elbfähre: Bernd Mühlenberg (r.) freut sich auf die gemeinsame Ausfahrt der Motorradfreunde. Fotos: Gudrun Billowie

Wolmirstedt - Die Corona-Pandemie macht Pause, die Inzidenzzahlen sind niedrig, wie lange nicht, der Sommer trumpft mit Hitze auf: für Freunde klassischer Motorräder die beste Gelegenheit, zusammen auszufahren. Von der Rogätzer Fähre aus führte eine Tour durch die Altmarklandschaft bis Kamern in der Nähe von Havelberg.

Es war keine organisierte Classic-Tour, wie in Vorcoronajahren, es war nicht zwingend notwendig, ein altes Motorrad zu fahren, einen Oldtimer, der mindestens 30 Jahre alt ist. Die Motorradfreunde haben sich eher locker zusammengefunden, wer mitfahren wollte, war dabei, es gab keinen fulminanten Start und auch kein Ziel, wo Biker von Schaulustigen empfangen werden.

Bernd Mühlenberg fasst zusammen: „Hauptsache fahren.“

Die Motorradfreunde ließen es locker angehen. Selbst Blacky blieb zu Hause, der schwarze Labrador, der gern eine rote Sonnenbrille trägt und im Beiwagen neben Classic-Tour-Organisator Bernd Mühlenberg Platz nimmt.

Gewöhnlich ist die Classic-Bike-Tour Teil des Wolmirstedter Stadtfestes, Ziel ist alljährlich der Festplatz auf der Schlossdomäne, doch auch in diesem Jahr musste das Stadtfest coronabedingt ausfallen.

Zu jeder Classic-Tour gehört ein T-Shirt für die Fahrer. Diesmal musste das Shirt vom letzten Jahr herhalten, das angefertigt wurde, als noch Hoffnung auf eine Tour 2020 oder 2021 bestand. Und Noch immer kann niemand sagen, wann es wieder eine "echte“ Classik-Biker-Tour geben kann.

Weil es diesmal kein konkretes Ziel gab, ließen sich die Biker Zeit, parkten hin und wieder die Maschinen und testeten die Badeseen am Wegesrand. Bernd Mühlenberg fasst zusammen: „Hauptsache fahren.“