Irxleben/Hermsdorf (vs) l Eigentlich war ein Bundespolizist am Dienstagnachmittag (27. Oktober) gegen 17.45 Uhr gar nicht im Dienst. Doch eine kleine Gruppe offensichtlich etwas orientierungsloser Männer an einem Imbiss in Hermsdorf (Landkreis Börde) machte ihn skeptisch. Er informierte seine Kollegen in Magdeburg.

Wie die Bundespolizei weiter mitteilt, stellten die Beamten dann vor Ort fest, dass es sich bei der Gruppe um fünf Afghanen im Alter von 15,16,16, 24 und 25 Jahren handelte. Sie konnten sich vor Ort jedoch nicht ausweisen und hatten auch keine entsprechenden Papiere bei sich, heißt es im Bericht der Bundespolizei. Anschließend wurden die jungen Männer vernommen.

An der A2 abgesetzt

Dabei gaben die Afghanen zu Protokoll, dass sie mit einem Lkw nach Deutschland geschleust worden seien. Am Rastplatz Irxleben/Hohenwarsleben an der A2 seien sie abgesetzt worden.

Die Bundespolizeiinspektion Magdeburg hat anschließend ein Ermittlungsverfahren wegen Einschleusung von Ausländern sowie der unerlaubten Einreise eingeleitet. Die fünf Afghanen wurden nach Rücksprache mit der zuständigen Ausländerbehörde in entsprechende Einrichtungen gebracht.