Wasserschaden

Deutsche Bahn behebt Wasser-Problem an Bahnunterführung in Wolmirstedt

Bahn-Konzern lässt Schaden an Bahnunterführung Gartenstraße kurzfristig beheben

Von Tom Wunderlich
Die Bahnunterführung in der Gartenstraße soll zukünftig nicht mehr mit Wasser voll laufen. Archivfoto: Tom Wunderlich

Wolmirstedt

Über Jahre hat die Bahnunterführung in der Wolmirstedter Gartenstraße ein Problem gehabt und zwar ein feuchtes. Nach jedem ergiebigem Regenguss lief der Fußgängertunnel mit Wasser voll. Zum Ärgernis vieler Passanten war der Tunnel dann meist unpassierbar. Leser der Volksstimme schilderten regelmäßig von Wasserständen, welche mal fünf Zentimeter hoch waren und manchmal auch bis zu den Knien reichten. Meist änderte sich über Wochen an diesem Umstand nichts. Traute sich Fußgänger doch einmal durch die Unterführung, dann nur unter akuter Gefahr, denn auch die Schachtabdeckungen der Sickerabläufe lagen jedes Mal offen.

Dachschaden sorgt für feuchten Tunnel

Mitte April hatte sich die Deutsche Bahn zu dem Bauwerk geäußert und im gleichem Atemzug klar gemacht, dass man nicht dafür zuständig sei, sondern die Stadt Wolmirstedt. Dass die Unterführung immer wieder mit Wasser volllaufe, liege daran, dass es keine richtige Entwässerung gebe. „Nach unserer Aktenlage verfügt das Bauwerk lediglich über einen sogenannten Pumpensumpf“, so eine DB-Sprecherin. Damit sei es möglich, im Havariefall die Entwässerung einzuleiten. Allerdings sicherte man zu, zumindest das Wasser kurzfristig abzupumpen. Nach einer Anfrage des Bundestagsmitgliedes Manfred Behrens (CDU) hat sich nun doch etwas am Tunnel und seinem feuchten Problem getan. So teilte die Deutsche Bahn Behrens mit, dass sich das Tunnelbauwerk doch in der Zuständigkeit des Eisenbahnunternehmens befinde, die Zuständigkeit für den Weg im Tunnel selber allerdings bei der Stadtverwaltung.

Im Sinne der schnellen Hilfeleistung habe man das Wasser kurzfristig abgepumpt und auch Ursachenforschung betrieben. So sei als wahrscheinliche Ursache für die Wassereinbrüche ein Mängel an der Dachentwässerung festgestellt worden. Dieser Mängel sei in der vergangenen Woche behoben worden. Wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn mitteilte, gehe man davon aus, dass sich ähnliche Probleme nicht mehr wiederholen sollten. Manfred Behrens selber zeigte sich zufrieden, dass das jahrelange Problem kurzfristig behoben werden konnte.