Rogätz l Zum elften Mal wird am Sonntag, 14. August, der Elbebadetag am Fähranleger in Rogätz stattfinden. „Eigentlich wäre es bereits der zwölfte“, sagt Organisator Wolfgang Großmann. „Aber im Jahr 2013 konnte wegen des Hochwassers kein Schwimmen stattfinden, deswegen zählen wir dieses Jahr nicht richtig mit.“ Das Fest drum herum fand allerdings trotzdem statt.

Der Höhepunkt des Elbebadetags ist aber eindeutig das Schwimmen. Mit einer Fähre werden die Teilnehmer zum Ostufer gefahren. Von dort gilt es dann, zurück zum Anleger zu schwimmen. Wer erfolgreich die Elbe überquert, bekommt eine Teilnehmerurkunde, damit die Erinnerung an den Badetag auch für die nächsten Jahre gesichert ist. Für die Sicherheit der Schwimmer sorgen das Deutsche Rote Kreuz sowie die Feuerwehr Rogätz.

„Es sind jederzeit Rettungsschwimmer vor Ort, die helfen können“, versichert Wolfgang Großmann, der neben seinem Posten als Organisator auch Bürgermeister von Rogätz ist.

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In jedem der elf Jahre waren mindestens 150 Schwimmer in Rogätz, um das Überqueren der Elbe zu meistern. „Im letzten Jahr waren es sogar fast 500 Schwimmer“, sagt Wolfgang Großmann. Die Teilnahme sei stark wetterabhängig. „Es darf nicht zu heiß sein, aber eben auch kein Regenwetter“, führt der Organisator weiter aus. Der Elbebadetag findet allerdings bei jedem Wetter statt, versichert Wolfgang Großmann. Optimal sei es, wenn die Elbe etwas flacher steht, sodass die Stelle, die überschwommen werden soll, übersichtlich ist.

Beginn ist am 14. August um 10 Uhr und bis um 17 Uhr werden die Rettungsschwimmer vor Ort sein. „Wer danach noch in die Elbe geht, tut dies auf eigene Gefahr“, meint Großmann. „Allerdings sind bis dahin ohnehin die meisten Schwimmer durch.“ Wolfgang Großmann kann dabei auf seine Erfahrung zurückgreifen, schließlich ist es selbst jahrelange mitgeschwommen.

Neben dem Schwimmen wartet auf die Rogätzer an diesem Tag auch ein Familienfest. Derzeit wird noch darüber verhandelt, wer die Livemusik an diesem Tag bieten wird. Ein DJ soll auch vor Ort sein.

„Es soll einfach ein unkomplizierter Festtag sein, an dem die Rogätzer und auch alle Bürger der umliegenden Gemeinden gemeinsam feiern können“, wünscht sich Wolfgang Großmann.

Für die Kinder soll an diesem Tag ebenfalls ein buntes Programm geboten werden. Worum es sich dabei genau handelt, kann Wolfgang Großmann noch nicht sagen. Doch die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass die vielen freiwilligen Helfer aus Rogätz immer eine ausgewogene Mischung für die Kleinen zur Verfügung gestellt haben.

Die Teilnahme am Fest ist kostenlos, für die Fährüberfahrt müssen die Schwimmer einmalig drei Euro bezahlen. Das Fest war in den letzten Jahren nicht nur ein Besuchermagnet für die Rogätzer Bürger. Auch aus den umliegenden Gemeinden und sogar aus dem europäischen Ausland beispielsweise aus England und den Niederlanden, reisten Teilnehmer an, um das Überschwimmen der Elbe zu meistern.