Feuerwehr-Senioren sind auf neuestem Stand der Fest-Vorbereitungen

Glindenberger sindsensibilisiert

Von Karl-Heinz Klappoth

Glindenberg l Ein Wort macht gegenwärtig in Glindenberg die Runde und das heißt "sensibilisieren". Dietmar Fritze, Vorsitzender des Vereins der Freiwilligen Feuerwehr Glindenberg, sorgt für Aufklärung: "Die 800-Jahr-Feier zur ersten urkundlichen Erwähnung der Ortschaft schaut bildlich gesprochen aus allen Fenstern. Wir Feuerwehrleute, aber nicht nur, bereiten zudem das 125-jährige Jubiläum der Feuerwehr vor. Nun ist uns klar, dass nicht jeder im Ort zupacken kann. Aber wir können jeden sensibilisieren für das, was vom 15. bis 17. Juni in Glindenberg so abgeht." Aus diesem Grund wurde zum zweiten Treffen der ehemaligen Feuerwehrkameraden eingeladen. Um 15 Uhr kam man zusammen, es gab Kuchen, wurde heißer Kaffee serviert.

Und das Thema an diesem Nachmittag lautete, die Feierlichkeiten noch stärker in den Fokus zu rücken. Und wie ernst die Veranstaltung von den Blauröcken genommen wurde, zeigt auch die Tatsache, dass sich der gesamte Vorstand des Feuerwehrvereins präsentierte. Für Andy Opitz, Chef der Glindenberger Wehr, war es selbstverständlich, dass er dazukam. "Schließlich wollen wir unsere Ehemaligen auf dem Laufenden halten, sie über den aktuellen Stand der Vorbereitungen informieren. Oder - wie es jetzt alle in Glindenberg sagen - fürs Fest sensibilisieren."

Die Erste, die sich zu Wort meldete, war Helga Schulze. Die engagierte Glindenbergerin ist mit Fritz Georg Meyer für den Festumzug verantwortlich und konnte an diesem Nachmittag zahlreiche Schaubilder, die letztlich den Festumzug ausmachen, vorstellen. Ihr Vortrag war eine gute Entscheidung, wie Helga Schulze betonte, "denn ich habe so viele Hinweise bekommen, dass ich jetzt davon absolut überzeugt bin, dass der Umzug ein echter Hingucker wird." Und ein zweites Mal war der Rat der Alten gefragt. Durch den Verein wurden zahlreiche Fotos gesammelt und an diesem Nachmittag rumgereicht. Wenn es bis dato Fragen gab, wer auf den Bildern zu sehen ist, so konnte dieses Problem behoben werden.

Selbst längst "verschüttete" Geschichten machten die Runde. Zum Abschluss der Veranstaltung wurden dann noch Bilder für die Ewigkeit geschossen. Es steht nämlich außer Frage, dass zum Dorfjubiläum auch eine Chronik entsteht.

"Mit aktuellen Bildern", verriet Ronald Floum, der die Fäden in der Hand hält und die Gelegenheit gleich nutzte, um von diesem Treffen Fotos für die Chronik zu schießen. Das letzte Wort an diesem informativen Nachmittag aber stand man den Senioren zu: "Solche Nachmittage sollte man unbedingt wiederholen."