Irxleben l Das derzeit noch vorläufige Wahlergebnis kündigt einige Veränderungen im Gemeinderat der Hohen Börde an. „Am heutigen Abend tritt der Wahlausschuss zusammen und ermittelt das endgültige Ergebnis“, sagt die Wahlleiterin Kerstin Pitschmann im Gespräch mit der Volksstimme.

Strahlender Wahlsieger ist die Pro Hohe Börde, diese Wählergemeinschaft ist aus der gleichnamigen Fraktion hervorgegangen. Gegründet wurde sie im Laufe der letzten Legislaturperiode. Mit sieben Sitzen – wie zuvor auch – stieg man nun zur stärksten Kraft im Rat auf. Dabei ist mit Al-brecht von Bodenhausen auch ein CDU-Mann. Nur noch Rang zwei in der Wählergunst belegt die CDU. Dabei schrumpfen die Mandate von elf auf sechs zusammen. Auf Platz drei folgt die AfD, die erstmals in der Hohen Börde durch fünf Kandidaten vertreten wurde. Vier von ihnen zogen auf Anhieb in den Rat ein. Die FDP verdoppelt ihre Sitzzahl und kommt somit auf zwei, die Hohenwarsleber für die Hohe Börde schicken einen Kandidaten in den Rat. Ebenso verhält es sich bei den Grünen und der Wählergemeinschaft Feuerwehr, die stabil einen Sitz behaupten. Einbußen gibt es bei den Linken von drei auf zwei und bei der Freien Wählergemeinschaft von fünf auf drei. Die SPD halbiert ihren Wert auf zwei.

Der Kandidat mit den meisten Stimmen ist Jürgen Kebernik (CDU). Er bringt es auf 1344 Stimmen, gefolgt von Jens Ruhnke (Pro Hohe Börde/941), Steffen Schroeder (AfD/897), René Stürmer (Freie Wähler/795), Mario Laddey (AfD/769) sowie Hans-Eike Weitz (SPD/757). Letzterer trumpfte besonders in Rottmersleben groß auf. Insgesamt haben von den 15 6767 Wahlberechtigten 8394 den Weg zur Urne gefunden. Das sind 53,55 Prozent. Von den abgegebenen Stimmen waren 177 ungültig.