Barleben l Liegt in Barleben künftig Ärger in der Luft, ist ein neues Gesicht vor Ort, um zu helfen: Barbara Linßer ist ab sofort als Regionalbereichsbeamtin in der Einheitsgemeinde im Einsatz. Am Montag hatte die 42-Jährige ihren ersten Arbeitstag und wurde von Bürgermeister Frank Nase sowie Ordnungsamtsmitarbeiterin Birgit Weck in Empfang genommen.

„Wir sind glücklich, dass wir wieder einen Ansprechpartner vor Ort haben“, sagte Frank Nase. Der ehemalige Regionalbereichsbeamte Wolfgang Friedrich war im Herbst 2018 in den Ruhestand gegangen, die zweite Kollegin sei inzwischen ebenfalls nicht mehr in Barleben im Dienst. Die genauen Gründe sind nicht bekannt.

Auf Polizeioberkommissarin Barbara Linßer warten als Regionalbereichsbeamtin vielfältige Aufgaben. Mit dem Fahrrad, dem Auto oder auch zu Fuß wird sie beispielsweise auf Streife in den Ortschaften unterwegs sein, möglichst nah und greifbar für die Bürger. „Ich freue mich darauf“, sagte sie am Montag in der Gemeindeverwaltung. Dort bezieht sie auch ein Büro, von wo aus sie einen Teil ihrer Arbeit erledigen und für die Bürger erreichbar sein wird. Auch eine wöchentliche Sprechstunde soll wieder stattfinden – und zwar bis auf weiteres donnerstags von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr. Daneben markiert auch die Präventionsarbeit an Schulen und Kindertagesstätten eine wichtigen Bereich ihrer Arbeit. Stehen größere Veranstaltungen an, soll die Regionalbereichsbeamtin diese zudem mit absichern – aber nicht ausschließlich in Barleben.

„Frau Linßer ist in erster Linie für die regionalen Bedürfnisse der Gemeinde Barleben im Einsatz“, erklärte Polizeioberkommissar Matthias Lütkemüller vom Polizeirevier Börde, der seine Kollegin zu ihrem Dienstbeginn begleitete. Steht beispielsweise ein FCM-Spiel an, könne es auch vorkommen, dass sie zur Unterstützung in Magdeburg angefordert wird. In der Landeshauptstadt arbeitete die Polizistin zuvor in verschiedenen Abteilungen. Nun aber freue sie sich auf ihre neuen Aufgaben in Barleben. Wie Matthias Lütkemüller ankündigte, soll innerhalb der nächsten drei Monate ein weiterer Regionalbereichsbeamter in Barleben den Dienst antreten.