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Alarmstufe Rot für Tiere „Nichts für schwache Gemüter“: Verstümmelte und verletzte Igel kämpfen ums Überleben

Von Jahr zu Jahr verschlechtern sich die Bedingungen der Tiere in der Börde. Zum Teil liegt das auch an den immer weiter steigenden Unfällen mit Mährobotern. Doch beim Verbot zur bald beginnenden Mähsaison ziert sich der Landkreis weiter.

Von Kristina Reiher Aktualisiert: 16.02.2026, 16:45
Aufgepäppelt wird im Igelkrankenhaus in der Börde gerade Igelbaby Friederike. Immer wieder kommen Igel auch als Waisen ins Igelkrankenhaus, weil die Mütter durch Mähroboter ihr Leben verloren haben.
Aufgepäppelt wird im Igelkrankenhaus in der Börde gerade Igelbaby Friederike. Immer wieder kommen Igel auch als Waisen ins Igelkrankenhaus, weil die Mütter durch Mähroboter ihr Leben verloren haben. Foto: Kristina Reiher

Ebendorf - Sie sind klein, niedlich und zaubern nahezu jedem ein Lächeln aufs Gesicht: die Igel. Noch halten sie Winterschlaf. Im Igelkrankenhaus in Ebendorf ist trotzdem Betrieb. Ganz und gar nicht süß ist dagegen die Zahl der verletzten oder sogar gestorbenen Tiere in Barleben. „Wenn ich mir unsere Protokolle aus dem Jahr 2025 mit den Verletzungen so angucke, ist das einfach erschreckend“, sagt Kerstin Keil, Vorsitzende des Vereins „Igelhilfe Barleben“. Schuld sind die Mähroboter.