Wolmirstedt l Wer am Stadion „Glück auf“ vorbei ins Küchenhorn spaziert, sieht Baumstämme soweit das Auge reicht. Ein Harvester holt sie aus dem Wald und ordnet sie fein säuberlich am Wegesrand an. Dabei entstehen übermannshohe Stapel oder langgezogene Baumstamm-Felder. Diese Stämme gehörten Eschen, die vom Eschentriebsterbens befallen waren.

Diese Fällaktion hat große Wunden in das Küchenhorn geschlagen, doch die Kahlflächen sollen wieder aufgeforstet werden. Zuvor wird der Boden gemulcht, dann werden auf einer Fläche von insgesamt drei Hektar neue Bäume gepflanzt, vor allem Eichen. Auf zweieinhalb Hektar kommen junge Bäumchen in die Erde, ein halber Hektar wird mit Eichensaat versehen. Das Küchenhorn gehört dem Land Sachsen-Anhalt.