Barleben l Die Mitglieder des Barleber Schützenvereins schlüpfen am heutigen Sonnabend das nächste Mal in ihre Uniformen. Vor ihnen steht ein ereignisreiches Wochenende. Zum 23. Mal schon feiert der Verein sein großes Schützenfest.

Nach dem Fackelumzug am Freitag steht heute einer der weiteren Höhepunkte der Veranstaltung auf dem Programm. Am Nachmittag versammeln sich die Schießsportler am Barleber Bahnhof. Von dort aus startet um 14 Uhr der traditionelle Festumzug, an dem auch andere Vereine aus dem Ort sowie befreundete Schützenvereine teilnehmen. Ziel ist der Festplatz am Anger, wo der Einmarsch gegen 15 Uhr geplant ist. Am Kriegerdenkmal wird der Tross zuvor noch einen Zwischenstopp einlegen, um den Gefallenen mit Salut- und Kanonenschüssen die Ehre zu erweisen.

Jeder konnte sich qualifizieren

Ein weiterer Höhepunkt des Schützenfestes ist die Proklamation der neuen Majestäten am Sonnabend. Mit Spannung erwarten die Vereinsmitglieder, wer es in diesem Jahr auf den Thron schafft. Die amtierende Schützenkönigin ist Martina Graeveling, bei den Männern hat Lukas Herrmann die Krone auf und Jugendkönig ist Leon Jungmann. Der Wettbewerb findet heute Vormittag statt, die Ergebnisse bleiben jedoch bis zum Abend geheim.

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Auch aus dem „normalen Volk“ werden Majestäten auserkoren. Qualifizieren konnte sich jeder interessierte Bürger am vergangenen Donnerstag und Freitag beim Dorfkönigsschießen. Aus 50 Metern Entfernung musste auf eine Zielscheibe geschossen werden. Und auch die Kameraden der Feuerwehr haben sich am vergangenen Wochenende auf dem Schießstand der Barleber Schützen an der Waffe versucht. Die Sieger werden ebenfalls heute Abend bekanntgegeben. Im Anschluss kann bis in die Nacht hinein getanzt werden.

Am Vorabend frisch gekrönt müssen die neuen Schützen-Majestäten am Sonntag schon wieder relativ früh aus den Federn. Um 10 Uhr werden sie von den Vereinskollegen abgeholt, im Anschluss können sie sich bei einem gemeinsamen Frühstück stärken. Am Nachmittag findet dann noch einmal ein Showprogramm für alle statt. Wie die Organisatoren mitteilen, ist an beiden Festtagen für eine gastronomische Betreuung gesorgt. Jeder ist willkommen.