Colbitz l Roswitha Bank ist in ihrer neuen Altersklasse angekommen. Bei den deutschen Meisterschaften im baden-württembergischen Neuenstadt gewann sie Anfang Mai gemeinsam mit ihrer Doppelpartnerin Sigrid Matthias aus Dessau den Titel in der AK 80. „Damit haben wir uns für die europäischen Titelkämpfe qualifiziert“, freut sich die Colbitzerin, der man ihr Alter auf keinen Fall ansieht. „Sport hält eben jung“, lacht die frühere Finanzbuchhalterin.

Zehn Doppelpaare waren bei den nationalen Titelkämpfen am Start. „Wir haben es bis in das Endspiel geschafft und dort Anita Kück aus Hamburg und Lilli Heinrichs aus Alfter in Baden-Württemberg glatt mit 3:0 Sätzen geschlagen“, erzählt Roswitha Bank stolz.

Über 40 Jahre an der Spitze

Eine offizielle Ehrung für die frischgebackene Deutsche Meisterin gab es kürzlich bei einem Vorbereitungsturnier in der Colbitzer Heide-Sporthalle. „Bürgermeister Eckhard Liebrecht, Vereinsvorsitzender Heinz Rieke und Günter Wielinski, Vizepräsident des Kreissportbundes, gratulierten mir zum Titelgewinn“, freut sich Roswitha Bank. Bei der Ehrung gab es auch Dankesworte für die jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit der Colbitzer Tischtennisspielerin. Roswitha Bank spielt seit immerhin 60 Jahren das schnelle Spiel an der grünen Platte. „Mehr als 40 Jahre davon habe ich außerdem an der Spitze der Abteilung Tischtennis des Colbitzer Heide-Sportvereines gestanden. Außerdem war ich über 30 Jahre lang als Übungsleiterin aktiv.“

Und wie stehen die Chancen in Hälsingborg? „Leider habe ich noch gar keine Teilnehmerliste gesehen. Ich weiß also noch nicht auf welche Gegner wir in der Vorrunde treffen“, lässt sich die Colbitzerin erst vor Ort überraschen. Auf jeden Fall möchte die beherzte Angriffsspielerin im Zusammenwirken mit ihrer langjährigen Doppelpartnerin Sigrid Matthias ihre Stärken abrufen. Das ist vor allem die gefürchtete Vorhand von Roswitha Bank.