Protestaktion

Umweltaktivisten der Letzte Generation ketten sich an Erdöl-Pipeline bei Wolmirstedt

Sie nennen sich selber „Letzte Generation“ und wollen die Welt retten. Das sie dabei sich selber und andere Menschen in große Gefahr bringen, scheint den meist jungen Umweltaktivisten nicht bewusst zu sein. Am Dienstag lösten sie einen Rettungseinsatz bei Wolmirstedt aus.

Von Tom Wunderlich 03.05.2022, 16:41
Ein Feuerwehrmann löst mit dem Bolzenschneider den Umweltaktivisten Michael Winter von der Pumpstation bei Elbeu.
Ein Feuerwehrmann löst mit dem Bolzenschneider den Umweltaktivisten Michael Winter von der Pumpstation bei Elbeu. Foto: Tom Wunderlich

Elbeu - Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Polizei ist am Dienstagmittag am Südhang des Mittellandkanals angerückt. Dort befindet sich ein kleines unscheinbares Grundstück, welches jedoch eine große Bedeutung für die Petrolchemie in Ostdeutschland hat. Bei dem eingezäunten Gelände handelt es sich um eine Zwischenstation für eine Erdgas-Pipeline. Damit werden große Mengen Erdöl transportiert. Die Rohrleitung ist ein abgezweigter Teil der sogenannten Erdölleitung „Freundschaft“, welche die russischen Ölfelder mit Raffinerien in Ost- und Mitteleuropa verbindet. Sie hat eine Transportkapazität von 2,5 Millionen Barrel pro Tag.

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