Wolmirstedt l Die Musterklage der Interessengemeinschaft „WWAZ - Wir wollen alles zurück“ gegen den Wolmirstedter Wasser- und Abwasserzweckverband (WWAZ) wurde dem WWAZ vorgelegt. Das teilt Interessengemeinschaftssprecher Stefan Heinrichs mit. Die Verbandsversammlung des WWAZ muss darüber abstimmen, ob während der Zeit der Musterklage die Widerspruchsbearbeitung der beteiligten Bürger ruht. Das betrifft rund 150 Bürger. Ein Termin für die nächste Verbandsversammlung des WWAZ ist bisher jedoch nicht bekannt. 

Die Musterklage soll sich gegen die Erhebung des Herstellungsbeitrags II für Trinkwasser und gegen die Erhebung des Herstellungsbeitrags I für Schmutzwasser richten. Kurz gesagt geht es darum, dass auf die Verjährung dieser Forderungen gepocht wird. „Unsere Kasse für einen Prozess ist gut gefüllt“, sagt Stefan Heinrichs.