Jugendarbeit

Ansprechpartnerin für die Jugend

Zerbst sucht personelle Verstärkung für ihre Jugendclubs. Doch was erwartet einen bei diesem Stellenangebot? Heike Fräßdorf weiß es.

Zerbst (dp) l „Das war immer schon meins“, gesteht Heike Fräßdorf. Schon immer wollte sie etwas mit Kindern machen. „Ursprünglich wollte ich Grundschullehrerin werden“, verrät sie. Doch sie bestand den Stimmtest nicht. „Da platzte alles wie eine Seifenblase“, blickt die Zerbsterin zurück. Deshalb ging sie zunächst in eine ganz andere Richtung, absolvierte eine Lehre zum Chemiefacharbeiter und ein Ökonomiestudium. Ihr Wunsch, eigentlich etwas völlig anderes zu machen, ließ sie allerdings nicht los. Berufsbegleitend begann Heike Fräßdorf eine Fortbildung, die ihr ganz am Ende die Qualifikation als Sozialpädagogin bescherte.
Über eine Beschäftigungsmaßnahme landete sie schließlich in der Jugendarbeit und damit in dem Job, für den sie bis heute prädesteniert ist. „Ich mach' es gern“, bringt sie es schlicht auf den Punkt. Bereut hat es Heike Fräßdorf nicht, sich für diesen Weg entschieden zu haben. „Manchmal ist es anstrengend, aber nie so, dass ich hinwerfen würde“, sagt die Stadtjugendpflegerin.
Seit der Jugendclub „Priegnitz“ besteht, leitet sie die Einrichtung in Zerbst-Nord. Diese ist - zumindest, wenn nicht wie aktuell coronabedingt geschlossen ist - dienstags bis donnerstags von 14 bis 22 Uhr geöffnet, freitags und samstags von 16 bis 24 Uhr. Heike Fräßdorf hat mit diesen Arbeitszeiten kein Problem. Sie gehören eben zum Job dazu. „Und Sonntag und Montag hab' frei“, gibt sie zu bedenken.