Feuerwehreinsatz

Auf einem Feld nahe Zerbst geht ein Mähdrescher in Flammen auf

Am Freitagabend ist gegen 18 Uhr auf einem Feld nahe Wertlau ein Mähdrescher in Flammen aufgegangen. Die Erntemaschine stand beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand.

Von Thomas Kirchner 17.07.2021, 11:09 • Aktualisiert: 17.07.2021, 11:33
Am Freitagabend ist gegen 18 Uhr auf einem Feld nahe Wertlau ein Mähdrescher in Flammen aufgegangen.
Am Freitagabend ist gegen 18 Uhr auf einem Feld nahe Wertlau ein Mähdrescher in Flammen aufgegangen. Foto: Denis Barycza

Wertlau - Am Freitagabend (16. Juli) ist auf einem Feld nahe Wertlau (Einheitsgemeinde Zerbst) bei Erntearbeiten ein Mähdrescher in Flammen aufgegangen. Der Alarm ging kurz nach 18 Uhr bei der Feuerwehr ein. „Als wir eintrafen, stand der Mähdrescher bereits in Vollbrand“, sagt Einsatz- und Stadtwehrleiter Denis Barycza.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Zerbst und Jütrichau. „Seine Feuertaufe – und das im wahrsten Sinne des Wortes – hatte bei dem Einsatz auch das neue Tanklöschfahrzeug (TLF), das erst vor wenigen Tagen vom Hersteller abgeholt worden ist und zukünftig die Fahrzeugflotte in Zerbst bereichern wird. So standen etwa 3400 Liter Wasser zusätzlich zur Verfügung“, schildert Barycza.

Schaden beläuft sich auf etwa 350.000 Euro

Es seien insgesamt sei zwei TLF mit rund 9000 Liter Wasser im Einsatz gewesen. „Außerdem haben wir noch eine Wasserentnahmestelle in Wertlau eingerichtet, damit nachgetankt werden konnte“, sagt der Einsatzleiter. Etwa zweieinhalb Stunden haben die 28 Einsatzkräfte gegen die Flammen gekämpft. „Abschließend haben wir den Mähdrescher mit Schaum eingedeckt, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern“, erklärt der Einsatzleiter.

Barycza: „Hier war nichts mehr zu retten.“ Als Brandursache vermutet der Einsatzleiter einen technischen Defekt am Mähdrescher. Der Schaden wird mit immerhin rund 350.000 Euro beziffert.

„Wenn Mähdrescher, Strohpressen oder ähnliche Erntetechnik erst einmal in Flammen stehen, können wir meist nicht mehr viel tun, außer das Ausbreiten des Feuers zu verhindern. Brennbare Flüssigkeiten wie Hydrauliköl oder Diesel tun ihr Übriges“, erklärt der Stadtwehrleiter.

Zum Ende der Löscharbeiten setzten die Kameraden Schaum ein.
Zum Ende der Löscharbeiten setzten die Kameraden Schaum ein.
Foto: Denis Barycza