Zerbst. Vorrangig in Öl, aber auch in Acryl sind die Bilder gemalt, die in den kommenden Wochen im Kunstfenster betrachtet werden können. Unter dem Titel „Augenblick und Farbenspiel“ präsentiert die gebürtige Zerbsterin Simone Runge bis 26. September in der gläsernen Galerie auf der Breite einige ihrer Werke.

Es ist die erste Personalausstellung der künstlerischen Autodidaktin. "Ich habe mir alles selbst beigebracht", erzählt die 58-Jährige den Gästen der Vernissage. Schon immer habe sie gemalt, verrät Simone Runge, die ihre Leidenschaft gern zum Beruf gemacht hätte. Doch sie sollte etwas Ordentliches lernen, also studierte sie Betriebswirtschaftslehre. 

Als sie vor einigen Jahren erkrankte, empfahl ihr ihre Therapeutin zu malen. Motiviert von ihrem Umkreis begann die zugezogene Hallenserin ihre Passion neu zu beleben und zu vertiefen.

Gelungenes Experiment

Fürs Kunstfenster hat Simone Runge knapp 20 Werke ausgewählt. Zu sehen sind Landschaften, Stillleben und Porträts sowie Experimente mit Farben und Formen. Ihre Motive findet die Malerin überall, wie sie bei der Ausstellungseröffnung schildert.

 

Die Begrüßung zur Vernissage übernimmt Sabine Brauns. Sie ist Gründungs- und Vorstandsmitglied im Kunstfenster-Verein, der 2020 sein zehnjähriges Bestehen begehen kann. Die gläserne Galerie sei ein Experiment gewesen, entstanden als Versuch, der Stadt Kunst zu zeigen, blickt sie zurück.

Sabine Brauns erzählt von bislang 75 ganz vielfältigen Ausstellungen - darunter Schulen, Vereine und Institionen, die die Möglichkeit zur Präsentation schon nutzten. Nun schließen sich die Bilder von Simone Runge an, dem neuesten Mitglied im Verein Kunstfenster Sachsen-Anhalt e.V.