Zerbst l Die Intensivstation (ITS) der Zerbster Helios Klinik hat nach zehnmonatiger Bauzeit vor wenigen Tagen neue, modernisierte Räumlichkeiten bezogen. Mit Abschluss der Bauarbeiten stehen ab sofort moderne und funktionale Patientenzimmer – samt modernster Ausstattung – zur Verfügung. Mehr als 850 000 Euro hat das Unternehmen nach eigenen Angaben in die Modernisierung der Intensivstation investiert.

Überwachung und Versorgung

„Die Intensivmedizin ist ein Bereich, in dem internistische sowie frisch operierte, chirurgische Patienten, die ununterbrochen überwacht werden müssen und besonders pflegebedürftig sind, betreut werden“, sagt Johannes Rhein, Chefarzt für Anästhesie und Intensivmedizin, dem neben der Verantwortung für die Anästhesie auch die ärztliche Leitung der Intensivmedizin in der Zerbster Klinik obliegt.

Auf der Station seien intensivmedizinisch erfahrene Ärzte sowie spezialisierte Pflegekräfte dafür zuständig, die Patienten unter kontinuierlicher Überwachung stabilisieren. „Dank des Neubaus haben sich die Rahmenbedingungen für eine sichere und umfangreiche Behandlung von schwer- und schwerstkranken Patienten deutlich verbessert“, so der Mediziner.

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Zudem sei auch in neue Medizintechnik investiert worden. „Auf der neuen Station haben wir alle Möglichkeiten intensivpflichtige Patienten akut zu versorgen“, sagt Rhein. Moderne Beatmungsbetten ermöglichen eine vollumfängliche elektronische Überwachung der Patienten und bieten so ein hohes Maß an Sicherheit für die Erkrankten und Mitarbeiter. „Behandelt und gepflegt werden hier Patienten aller Fachbereiche“, erklärt der Chefarzt.

Größer und moderner

Die neue Station sei moderner, großzügiger und freundlicher angelegt als die bisherige Station. Klimatisierte Räume sorgen für ein besseres Wohlbefinden der Patienten, vor allem in den warmen Monaten. „Entstanden ist außerdem ein zentraler Stationsstützpunkt, von wo aus alle Prozesse gesteuert werden. Im neuen Ambiente werden sich die Patienten und Besucher künftig sicher wohler fühlen“, erklärt Stefan Bohn, Technischer Leiter der Klinik.

„Um die Abläufe bei der Behandlung ideal zu gestalten, ist die intensivmedizinische Betreuung im Interesse einer qualitativ besseren und spezialisierten Patientenversorgung fachlich und räumlich näher an die bettenführenden inneren und chirurgischen Fachbereiche gerückt“, erläutert Matthias Prager, Chefarzt für Gastroenterologie, Hepatologie und Stoffwechselerkrankungen. Das verkürze die Wege um die Patienten von der Überwachungseinheit wieder auf die Normalstation zu verlegen.

Auch die Wege zu den Funktionsbereichen haben sich durch die neue zentrale Lage der ITS deutlich verkürzt“, freut sich Prager.

Die Investition in die neue Intensivmedizin sendet laut Klinikgeschäftsführer Thomas Schröder ein klares positives Signal an die Zerbster Bewohner und der Region. Schröder: „Wir stellen uns für die Zukunft auf. Gerade in Zeiten, in denen ländliche Kliniken sich neuen Herausforderungen stellen müssen, zeigen wir uns als verlässlicher und nachhaltiger Gesundheitspartner lokal und regional.“

Er freue sich, dass die Patienten auch zukünftig in modernsten Räumen behandeln können. „Das ist auch dank eines hervorragenden Teams möglich“, betont der Klinikgeschäftsführer.