Kinderbetreuung

Lindauer Kita Burggespenster soll ab September für 1,4 Millionen Euro saniert werden

Endlich kann es losgehen. Ab September soll die Lindauer Kita saniert werden. Gefördert wird die Maßnahme mit rund 995.000 Tausend Euro. Das Geld kommt aus dem europäischen Fond zur Förderung des ländlichen Raums.

15.07.2021, 16:41
Die Kita in Lindau soll ab September saniert werden.
Die Kita in Lindau soll ab September saniert werden. Foto: Petra Wiese

Lindau - Daniela Apel

Mitte September soll mit der Sanierung der Kita „Burggespenster“ in Lindau begonnen werden. Das teilte Markus Pfeifer, zuständiger Sachgebietsleiter, am 13. Juli im Sozial-, Schul-, Kultur- und Sportausschuss mit. Mit rund 1,43 Millionen Euro ist das umfangreiche Projekt derzeit kalkuliert. Darin enthalten sind gut 996 000 Euro Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für die Entwicklung des ländlichen Raums. Die Differenz trägt die Stadt Zerbst.

Bauherr ist wiederum die Volkssolidarität als Träger der Kindertageseinrichtung, deren Hauptgebäude rundum erneuert wird. Darüber hinaus sollen die bestehenden und bislang genutzten Container abgerissen und entsorgt und stattdessen als Ersatz ein neuer Anbau errichtet werden. Voraussichtlich bis ins erste Quartal 2023 hinein wird sich die Maßnahme laut jetziger Planung erstrecken.

Kita wird brandschutztechnisch auf Vordermann gebracht

Während der Bauzeit sollen die Kinder in einem nicht mehr benötigten Verwaltungsgebäude der Agravis GmbH in der Deetzer Straße von Lindau untergebracht werden, wie Markus Pfeifer informierte. Das Objekt, das bereits unter anderem vom Jugendamt begutachtet wurde, sei bis dahin brandschutztechnisch noch etwas zu ertüchtigen, erklärte der Sachgebietsleiter mit Blick auf fehlende Rauchmelder und Rettungsfenster. Die Verteilung der Mädchen und Jungen auf die umliegenden Kitas war zuvor vom Elternkuratorium abgelehnt worden, schildert Pfeifer.

Die Sanierung der Lindauer Kita ist schon seit längerem angedacht. Bereits seit 2016/17 laufen die Bemühungen um Fördermittel, wie Markus Pfeifer gegenüber der Volksstimme zurückblickte. Nachdem diese bewilligt worden waren, kam es allerdings zu einem Kostenanstieg, weshalb eine Erhöhung des Zuschusses beantragt wurde. Die Genehmigung lag Ende April dann vor. Ob die veranschlagte Summe ausreicht, werden die Ausschreibungsergebnisse zeigen.