Willkommensgruß an den Ortseingängen

Nedlitz Ortschaftsräte wollen für Touristen und Durchreisende Schilder aufstellen

Von Petra Wiese
Ortsbürgermeister Mario Buge (r.) und sein Stellvertreter Jan de Vries präsentieren den Entwurf für ein Schild, das die Ortseingänge von Nedlitz bald zieren soll.
Ortsbürgermeister Mario Buge (r.) und sein Stellvertreter Jan de Vries präsentieren den Entwurf für ein Schild, das die Ortseingänge von Nedlitz bald zieren soll. Foto: Petra Wiese

Nedlitz

„Herzlich willkommen in Nedlitz“ soll es bald an den Ortseingängen zum Dorf heißen. Entsprechende Schilder, in etwa so groß wie die Ortseingangstafeln, sollen aufgestellt werden. Darüber wurde schon länger diskutiert.

Die Idee kam im vergangenen Jahr auf, als es darum ging, die Ortschaftsmittel einzusetzen, da ja das Geld nicht für die traditionellen Dorffeste verwendet werden konnte. Man verständigte sich, die Besucher sowie die Durchreisenden mit einem freundlichen Gruß zum empfangen. Die Schilder würden gleichzeitig das Dorfbild aufwerten. Ein ortsbildprägendes Objekt und das Wappen von Nedlitz sollen den Willkommensgruß abrunden.

Man einigte sich im Ortschaftsrat, die Dorfkirche als Motiv zu nehmen. Das ist allerdings nur die eine Variante. Damit die Schilder keinen Unmut unter den Einwohnern verbreiten, gibt es für den Ortsteil Hagendorf eine eigene Variante. Auch daran hat man gedacht. Da wird es dann natürlich „Herzlich willkommen in Hagendorf“ heißen und der große Stein wird abgebildet sein.  Dreimal mit Kirche und zweimal mit Stein sollen Schilder angefertigt werden.

1700 Euro sollen Schilder zusammen kosten

Bei der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates hatte Ortsbürgermeister Mario Buge einen Entwurf mitgebracht. Mit verzinktem Rahmen und Pfosten wird es am Ende wie ein Verkehrsschild aussehen. Zirka 1700 Euro sollen alle Schilder zusammen kosten. Den Aufbau müsste man am Ende selber leisten oder vom Bauhof machen lassen.  Natürlich müsste eine verkehrsrechtliche Anordnung vorliegen, dass die Schilder aufgestellt werden dürfen.

Die Genehmigung muss eingeholt werden, bevor die Schilder in Auftrag gegeben werden. Die Anfertigung würde drei bis vier Wochen dauern. Wie lange es bis zum Erteilen der Genehmigung dauert, weiß man nicht. Die Ratsmitglieder zeigten sich begeistert von dem Entwurf.

Nur Markus Wilhelmy hatte Einwände. Es sehe gut aus, aber er befürchtet, dass bei dem Druckverfahren nach etwa fünf Jahren das Rot und Gelb ihre Farbe verlieren, aus grün blau wird und alles nicht mehr schön aussieht. Dafür würde das alles zu viel Geld kosten, meinte er.

Sorgen um Vandalismus und Haltbarkeit der Farben

Von acht bis zehn Jahren, dass alles gut und deutlich sichtbar ist, geht Mario Buge aus. Da müsse man sich auf die Aussagen der Firma verlassen. Und wer weiß, vielleicht stehen sie auch gar nicht so lange, wenn irgendwelche Spitzbuben Gefallen finden. Doch von Letzterem wolle man nicht ausgehen.

Für das Nachmachen der Schilder sei der finanzielle Aufwand dann geringer, sagte Eduard Hahn, denn dann müssten ja nicht Rahmen und Pfosten erneuert werden. Als Alternative fiel Markus Wilhelmy spontan eine Kupferätzung ein. Detlef Walter gab zu bedenken, dass jeder Qualitätssprung eine Preissteigerung mit sich bringe.  Bei einer Enthaltung stimmten alle anwesenden Ratsmitglieder dafür, dass die Schilder wie vorgeschlagen kommen sollen. Mario Buge ist derweil bemüht, vielleicht noch einen Sponsoren für das Vorhaben gewinnen zu können.