Schulprojekt "Verkehrserziehung" und Fußball-Weltmeisterschaft

Optimismus trotz Niederlage bei den Zerbstern

Von Tobias Dachenhausen und Helmut Rohm

Zerbst. Die Klasse 5/1 des Zerbster Gymnasiums Francisceum mit Klassenleiterin Juliane Wricke hatte gestern ihren Projekttag "Verkehrserziehung". Liebevoll geschmückte Fahrräder und mitgeführte Vuvuzelas verwiesen auf die aktuelle Fußballweltmeisterschaft. Unterstützt wurde die Klasse von den Elternvertretern Liane und Ingo Reimann.

In Garitz besuchten die Jungen und Mädchen in der "Alten Stärkefabrik" den Infopunkt des Naturparkes Fläming. Dessen Geschäftsführerin Elke-Andrea Ciciewski stand als Gesprächspartnerin zur Verfügung. Die Kirche Garitz stand ebenfalls auf dem Besuchsprogramm. Im Dorfkirchenmuseum erläuterte Sonja Hahn das im gesamten Kirchenkreis Zerbst gestaltete Projekt "Entschlossene Kirchen". Das Kulturhaus Garitz lud zum Mit- tagessen ein.

Abschluss und sicher für viele Schülerinnen und Schüler auch Höhepunkt war das gemeinsame Fernsehenschauen des WM-Länderspiels Deutschland gegen Serbien am frühen Nachmittag im Projektraum der "Alten Stärkefabrik". Auch wenn das Ergebnis sicher nicht den Vorstellungen entsprach, ein unvergesslicher Tag.

Die 0:1-Niederlage der Deutschen gegen Serbien im zweiten Vorrundenspiel wird auch unter den Zerbstern relativ gelassen gesehen. Von Trauerstimmung keine Spur. "Das war jetzt kein Weltuntergang und außerdem haben wir noch ein Spiel gegen Ghana", sagten Stephan und Tim Schmidtke, die das Spiel zusammen Zuhause verfolgten. Dementsprechend stolz trug er das Klose-Trikot mit der Nummer 11 durch die Zerbster Straßen. "Ich habe gar keine Zweifel, dass wir weiterkommen werden. Jede Mannschaft hat einen schlechten Tag und das war eben unserer", gibt sich Schmidtke weiterhin optimistisch.