Einblicke beim "Tag der offenen Tür" an der "Grundschule an der Elbaue" in Steutz

Rietzmecker sind interessierte Besucher

Von Petra Wiese

Zum "Tag der offenen Tür" hatte die "Grundschule an der Elbaue" Steutz eingeladen. Interessierte Eltern und Gäste konnten sich ein Bild von den Angeboten und Möglichkeiten machen.

Steutz l Die aufgestellten Bank-reihen auf dem Schulhof blieben verweist am vergangenen Donnerstag. Das Programm zur Eröffnung des "Tages der offenen Tür" an der Steutzer Grundschule wurde wegen des Regens kurzerhand auf den oberen Flur des Schulhauses verlegt. Mädchen und Jungen der 1. bis 4. Klasse stimmten mit Gedichten und Liedern, nicht nur in Deutsch sondern auch in Englisch, sowie einem selbsterdachten Tanz auf die Veranstaltung ein. Schulleiterin Anke Lenke hatte zur Begrüßung einiges zur Schule gesagt, weitere Fragen sollten individuell geklärt werden.

Dann durfte "gewuselt" werden auf den beiden Etagen der Schule. Jeder Raum stand den Eltern und anderen Interessenten offen. Von der Stadtverwaltung Zerbst war Jan Hädrich gekommen, der die Schulen in seinem Sachgebiet hat. Natürlich war die Steutzer Ortsbürgermeisterin Regina Frens vor Ort, der der Erhalt der kleinen Grundschule im Dorf am Herzen liegt. Auch die Leiterin der örtlichen Kita, Beate Joch, kam, denn die meisten Sandmännchen-Kinder sind die künftigen Schüler der Steutzer Grundschule.

Während die Führungen durch die Schule eher für die Erwachsenen bestimmt waren, fanden die Mädchen und Jungen reichlich Beschäftigung in den Klassenzimmern. "Hier kann man Drachen zuordnen, mit Steckwürfeln bauen, Geräusche erkennen", erklärte die Drittklässlerin Cara Becker, was in dem einen Raum alles machbar war.

Nebenan konnten die Kinder Gipsfiguren bei Schulsozialarbeiterin Kathleen Michalek bemalen. Hier hatte auch Mariella mit ihrer Oma Platz genommen und zum Pinsel gegriffen. Die kleinen Döschen, die unterschiedlich klappern, interessieren derweil Julian Emil Friebe. Der Sechsjährige findet seine künftige Schule schon einmal ganz "klasse". Und weil die Schule so toll ist, nutzten auch einige ehemalige Schüler die Gelegenheit sich noch einmal umzuschauen und "Hallo" zu sagen.

Wichtig war es am Donnerstag, dass auch Rietzmecker die Gelegenheit nutzten, die Schule kennenzulernen und sich ein Bild zu machen. "Ich habe mit einigen Rietzmeckern gesprochen", sagte Anke Lenke, "die waren auf jeden Fall sehr interessiert". Ein Junge aus dem Nachbarort besucht die Steutzer Grundschule bereits und fühlt sich sehr wohl. In diesem Schuljahr musste dafür noch eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden. Das soll im nächsten Schuljahr schon nicht mehr nötig sein. Neben den Rietzmeckern kommen auch Kinder aus Brambach in Frage, die Steutzer Schule zu besuchen.

Mit neun Arbeitsgemeinschaften kann die Einrichtung aufwarten. Da ist sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei. In einer Ausstellung waren beim "Tag der offenen Tür" einige kreative Sachen zu bewundern. Eine Dia-Show, die Markus Pfeifer, zusammengestellt hatte, gab weitere Eindrücke zum Besten. Die Steutzer Feuerwehr erwies sich einmal mehr als Partner der Schule. Bei Jugendwartin Mandy Schröter konnten Knoten gebunden werden. Die Elternvertretung kümmerte sich um das Elterncafé, das zum Verweilen einlud. Hier konnten sich die Eltern bei Kaffee und Kuchen austauschen.

Anke Lenke zeigte sich zufrieden mit der Resonanz bei der Veranstaltung. Sie bedauerte nur, dass die Hüpfburg im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fallen musste. Die nächste Aktion der Grundschule ist der Adventsmarkt am 28. November ab 17 Uhr.