Zerbst l In die Welt der Honigbiene tauchten jetzt die Erst- bis Viertklässler der evangelischen Bartholomäischule ein. „Ziel ist es, die Kinder zu sensibilisieren, dass die Artenvielfalt wieder zunehmen muss“, erläutert Holger Bressel. So trägt der Anbau von Monokulturen neben dem Einsatz von Pestiziden zum Insektensterben bei, das inzwischen ein weltweites Problem ist. Das hat Folgen. „Die Bestäubungsleistung der Bienen ist enorm“, gibt der Pädagogische Mitarbeiter zu bedenken.

Viel Arbeit für ein Glas Honig

Für nur ein Glas Honig würden die emsigen Tierchen 120.000 Kilometer zurücklegen, sprich, dreimal die Erde umkreisen, staunen die Grundschüler. Seit gut einem Jahr hält Holger Bressel selbst Bienen. Neun Völker besitzt der Nachwuchsimker des Zerbster Imkervereins. Zur Veranschaulichung hat er unter anderem eine Magazinbeute mitgebracht. Neugierig beäugen die Mädchen und Jungen die umherkrabbelnden Bienen. Bressel bietet das Projekt auch anderen Schulen an, Interessenten können sich einfach bei ihm melden.