Dobritz l Das Schmücken des Weihnachtsbaumes für die Tiere des Waldes, wie es schon zu einer schönen Tradition in Dobritz geworden war, konnte in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Die gemütlichen Stunden des Beisammenseins fielen aus, aber die Dobritzer waren trotzdem aufgerufen, den am Sportplatz aufgestellten Weihnachtsbaum mit Gaben für die Tiere zu bestücken. Die Tiere des Waldes sollten nicht vergessen werden.

Der Weihnachtsbaum stand ab dem 3. Advent vor dem Sportplatz. Der Aufforderung, Äpfel, Möhren, Heu, Körner und andere Leckereien für die Tiere abzulegen, kamen wieder viele Kinder und sicher auch Erwachsene nach. Neben dem Baum hatte war ein Briefkasten aufgestellt, in dem jeder seine Grüße oder ein gemaltes Bild einwerfen konnte. Schließlich sollte die Waldhexe erfahren, wer an sie und die Tiere gedacht hat.

Grüße und Wünsche hinterlassen

Einiges Selbstgemaltes, gebastelte Sterne und niedergeschriebene Wünsche wurden hinterlassen. Darunter schrieben zum Beispiel Jakob, Indira und Albert: „Es wäre natürlich viel schöner gewesen, wenn alle Freunde der Tiere zusammen den Baum geschmückt hätten, und wir vielleicht auch wieder dich, liebe Waldhexe, und den Weihnachtsmann gesehen hätten… Im nächsten Jahr klappt das gemeinsame Schmücken bestimmt wieder.“

Bilder

Die „Helfer“ der Waldhexe haben, stellvertretend für viele Dobritzer, auch noch einmal deutlich ihren Dank für die Präsente der Ortschaft, die die Kinder als Weihnachtswichtel verteilt hatten, und für die Verbreitung der vorweihnachtlichen Stimmung durch die Lieder der Kinder zum Ausdruck gebracht. Dass der Ortschaftsrat an alle gedacht hatte, war toll angekommen.

Das Schmücken des Weihnachtsbaumes für die Tiere hatte die Familie Ulf und Evi Rautmann in Dobritz ins Leben gerufen. Die beiden Natur- und Waldliebhaber hatten auch die Waldhexe als Botschafterin der Tiere erfunden und organisiert, dass diese und mit ihr der Weihnachtsmann den Familien immer erschienen war.

Waldhexe liest vor

Die Waldhexe hatte sich dann zu den Kindern ans Feuer gesetzt und ihnen noch etwas vorgelesen oder erzählt. Die Familien haben es immer genossen, draußen zusammenzukommen, den Tieren etwas Gutes zu tun und eine gemütliche Zeit miteinander zu verbringen.

Zum vierten Mal hätte das „Weihnachten für die Tiere“ in diesem Jahr stattgefunden. Nun hatten sich die Rautmanns die Corona-Alternative ausgedacht. Das Futter für die Tiere wird in der Regel eingesammelt und direkt zu bekannten Futterstellen in den Wald gebracht.