Kreissportbund Vereine gewinnen beim Radfahren / Keiner traut sich an Handstandlauf

Schlag den KSB: Remis zum Auftakt

Die erste Runde des Duells zwischen dem Kreissportbund Altmark West (KSB) und den Vereinen im Kreis ging am Wochenende unentschieden aus.

Die stärkste Einzelleistung.
Die stärkste Einzelleistung. Foto: Richard Benton

Mit der Aktion „Schlag den KSB“ fordert der Kreissportbund Altmark West Vereine aus dem Altmarkkreis zum sportlichen Wettkampf heraus. Zwei Mitglieder des KSB legen in einer selbst ausgewählten Disziplin vor und die Vereine haben dann ein Wochenende lang Zeit, die Funktionäre zu überbieten.

In der ersten Runde traten Lutz Franke, Vorsitzender des KSB, und der Geschäftsführer des Kreissportbundes, Andreas Lenz, an. Franke legte 9,62 Meter im Handstand zurück. Lenz legte 41,88 Kilometer auf dem Fahrrad zurück. Um ein wenig Chancengleichheit gegen alle Sportler herzustellen, wurden die Distanzen aufgerundet und mit Zehn multipliziert. Das Ziel für die Vereine lautete also: mindestens 420 Kilometer Fahrradfahren und 100 Meter im Handstand zurücklegen. Für jede Disziplin konnten die Clubs einen Punkt holen. Beim Nichterreichen geht der Punkt aufs Konto des KSB.

Beim Radfahren knackte ein Teilnehmer die geforderte Marke beinahe im Alleingang. Richard Benton von den Altmark Tourern legte in 11,5 Stunden sagenhafte 334,59 Kilometer zurück. Er drehte eine Runde von der Altmark über das Wendland, die Landkreise Uelzen und Gifhorn bis in die Region Braunschweig.

Insgesamt kamen die Sportler aus dem Altmarkkreis auf 3079,12 Kilometer auf zwei Rädern und sicherten sich deutlich den Punkt gegen den KSB, indem sie das 73,52-fache der Distanz absolvierten, die Andreas Lenz vorgelegt hatte. Die meisten Meter machten die Altmark Tourer, die gemeinsam 2050,56 Kilometer fuhren.

Ganz anders sah es hingegen beim Handstandlauf aus. Mit knapp zehn Metern legte Lutz Franke schon ziemlich stark vor, aber dass sich niemand an dieser Herausforderung versuchte, überraschte dann doch etwas. „Ich hatte gedacht, dass sich der eine oder andere Turnier an der Aufgabe versucht“, sagt Andreas Lenz. Doch für das Ergebnis des Kreissportbundes war es gut, dass es niemand mit dem Vorsitzenden aufnehmen wollte. So steht es nämlich nach der ersten Runde 1:1.

Am Freitag gibt es dann die Aufgabe für die zweite Runde, die am kommenden Wochenende ansteht. Für den Kreissportbund gehen dann Claudia Constabel und Uwe Pape an den Start.