Fußball

SV Wolmirsleben/Unseburg/Tarthun mit Remis beim SV 09 Staßfurt II

Das Spitzenspiel des dritten Spieltages brachte in der Fußball-Salzlandliga keinen Sieger hervor. Der SV 09 Staßfurt II und der SV Wolmirsleben/Unseburg/Tarthun teilten sich beim 1:1 (0:1) die Punkte.

Sebastian Michael (links) erkämpfte sich mit Wolmirsleben/Unseburg/Tarthun bei Nico Klemmer und dem SV 09 Staßfurt II einen Punkt.
Sebastian Michael (links) erkämpfte sich mit Wolmirsleben/Unseburg/Tarthun bei Nico Klemmer und dem SV 09 Staßfurt II einen Punkt. Foto: Sven Brückner

Staßfurt - hla/mjc

Beide Mannschaften verteidigten damit ihre Tabellenspitzenplätze und haben ebenso wie der Tabellendritte FSV Drohndorf/Mehringen sieben Zähler auf dem Konto.

Für die zahlreichen Zuschauer war es ein recht unterhaltsames Spiel und hielt sie vor allem mit der Spannung bis zum Schlusspfiff in Atem.

SV 09 Staßfurt II mit Landesliga-Unterstützung

Die Einheimischen, verstärkt mit Landesligaspielern und aus der A-Jugend, begannen gut und waren auf eine frühe Führung aus. Doch vor dem Gästetor fehlt es am nötigen Durchsetzungsvermögen.

Erster Fixpunkt der W./U./T.-Elf war dann die siebente Minute, als Patrick Anhalt völlig frei zum Kopfball kam, das Tor aber knapp verfehlte. Damit waren auch die Gäste im Spiel angekommen. Die Begegnung verlagerte sich nun immer mehr zwischen die Strafräume. Als die 09-Abwehr dann einen Flügelangriff der Gäste nicht energisch unterband, nutzte Ricardo Rodriquez-Gomez die Hereingabe zum 0:1 (12.).

Die 09-Reserve schaltete danach sofort auf Angriffsmodus um, erhöhte vor allem das Spieltempo und kam so zu Feldvorteilen. Jedoch war die Gästeabwehr gut aufgestellt und durchweg bester Mannschaftsteil des W./U./T.-Teams. Die Gäste ließen den 09-Angreifern kaum Freiräume. Jedoch ging beim Gastgeber auch mancher Spielzug ins Leere. Es war unübersehbar, dass elf gute Spieler nicht immer für den Mannschaftssport Fußball geeignet sind. Mit Landesliga, Kreisfußball und Junioren trafen gleich drei verschiedene Systeme in einer Elf zusammen. Sie haben bei der 09-Elf an diesem Tag einfach nicht wie gewünscht zusammen gepasst.

Bei den Gästen klappte es wesentlich besser, denn sie machen sich in der Schlussphase der ersten Spielhälfte wieder frei und hatten nun immer mehr Feld- und Spielanteile. An vielen Szenen im Vorwärtsgang war der Wille deutlich zu sehen, nochmals nachzulegen. Gute Szenen vor dem 09-Tor gab es dafür einige (36., 41., 43.).

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich zunächst ein offener Schlagabtausch. Der auch mehrfach für beide Mannschaften gute Angriffsszenen, aber ohne nennenswerte Tormöglichkeiten bot. Nach 55 Minuten nahm dann aber die Feldüberlegenheit der Gastgeber zu. Die Mannschaft gewann viele Zweikämpfe und brachte so mehr Spieltempo in ihre Angriffsszenen. Die Gästeabwehr samt Keeper Steven Mack war nun doch mehr gefordert. So bei guten Schüssen von Denisenko (66.) und Limpächer (70.).

Artan Isufi trifft für den SV 09 Staßfurt II vom Punkt

Der Spitzenreiter verlegte sich nun immer mehr auf Konterfußball, denn die Räume dafür waren da. Staßfurt setzte indes immer mehr auf Offensive, der Mannschaft war anzusehen, dass sie das Match nicht verlieren will. Einigen Gästespielern fehlte unterdessen im Angriffsabschluss die Spritzigkeit. Die Chancen zur Erhöhung waren da. Doch die 09-Mannschaft setzte nun immer mehr auf Ballbesitz und so wurde das Gästetor oft länger „belagert“. Doch dem Team fiel es schwer, sich gegen das Abwehrbollwerk durchzusetzen. So musste ein Standard den Ausgleich bringen. 09-Rückkehrer Artan Isufi verwandelte einen Foulelfmeter zum 1:1 (82.). Am Ende können wohl beide Mannschaften mit dem Endstand leben, der für den neutralen Zuschauer sicherlich auch so in Ordnung geht.

Zu loben ist bei den Gästen vor allem die taktische Disziplin und der kämpferische Einsatz aller Spieler. So wurden die fußballtechnischen Vorteile der Einheimischen immer wieder wettgemacht.

Tore: 0:1 Ricardo Rodriquez-Gomez (12.), 1:1 Artan Isufi (FE, 82.);

SR: Axel Koch (Aschersleben), ZS: 105

Staßfurt II: Dave Nöpel (88. Marc Hennebold); Denny Durin (75. Alexander Köthe), Alexander Kutz (16. Eugen Kaspar), Stephan Trautsch, Artan Isufi, Marc Burdack, Amon van Linthout, Max Neumann (63. Nico Klemmer), Maximilian Moye, Evgeni Denisenko (90. Dominique Kunze), Sven Limpächer

W. U. T.: Steven Mack; David Barbe, Torsten Fräsdorf, Patrick Anhalt, Johnny Rodriquez-Gomez, Julien Karasch (66. Toni Kühne), Markus Frost, Tim Witte (90. Karim Hassi), Ricardo Rodriquez-Gomez, Ralf Köhler, Sebastian Michael