Nashville (dpa) - Blake Shelton scheint nicht zu stoppen. Der populäre Star der Country-Music-Szene schwimmt auf einer Erfolgswelle, die ihm in diesem Jahr mit der Single "God's Country" bereits seinen 14. Nummer-Eins-Hit in den Country Charts bescherte.

Entsprechend würdigte ihn auch das Preiskomitee der Country Music Association (CMA) im November mit der Auszeichnung in der Kategorie "Single des Jahres".

Doch jetzt legt der gebürtige "Okie" aus Ada in Oklahoma nach: Um die Single um das harte Leben arbeitsamer, gottesfürchtiger Menschen in einem kleinen Dorf im Süden nicht allein im Raum stehen zu lassen, hat Shelton nun das Album "Fully Loaded: God's Country" nachgelegt - zwölf Songs über zwischenmenschliche Beziehungen, Liebe und Religion. Neben dem eigentlichen Titelsong bietet Shelton auch das mit seinem Freund Trace Adkins gesungene "Hell Right", das sich in den Single-Charts gerade seinen Weg nach oben bahnt.

Leider nicht dabei ist der Song "Dive Bar", für den sich Shelton mit dem diesjährigen CMA-Entertainer des Jahres Garth Brooks zusammengetan hat. Schon die Kombination der beiden Country-Stars ist absolut hitverdächtig, entsprechend würdigen das die Fans bereits mit einem steilen Anstieg des Songs über einen sentimentalen Abend in einer schummrigen Spelunke. Country-Fans müssen in diesem Fall auf Brooks nächstes Album "Fun" warten, der Termin dafür ist noch nicht bekannt.

Dafür aber gibt es in "Turnin' Me On" Gedanken eines verliebten Mannes, dessen Angebetete stets ein Streichholz hält, "to set me on fire". Und in "Jesus Got a Tight Grip" vertraut der Sänger auf Jesus, glaubt fest an ihn, auch wenn er "an Sonntagen öfter auf dem Barhocker als auf der Kirchenbank gesessen" habe.

Die Headlinertour 2020 führt Shelton bis Juli zunächst durch Nordamerika. Sein einziger Auslandsauftritt ist in Calgary in Kanada geplant. Ob es den Star auch nach Europa führt, bleibt abzuwarten.

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