Der Berg kreißte – und gebar eine Maus. Die mit viel Spannung erwartete Sitzung des Aufsichtsrates beim Fußball-Regionalligisten FCM brachte kaum Neues. Dass der zuletzt sportlich ins Trudeln geratene Verein ein neues Präsidium braucht, stand vorher fest. Auch in der richtungsweisenden Frage, ob der neue Präsident haupt- oder ehrenamtlich arbeiten wird, legte sich das höchste FCM-Gremium nicht fest.

Einzig die eindeutige Aufgabentrennung zwischen Trainer und Manager verdeutlicht : Ruud ( Kaiser ) und Rüdiger ( Bartsch ) gehen in Zukunft getrennte Wege. Der in die Kritik geratene Manager Bartsch scheint mit einem blauen Auge davongekommen zu sein. Der Zwei-Jahres-Plan des FCM – ein Gedankenprodukt von Ruud und Rüdiger – wird nach dem Rücktritt des Präsidiums und der Bartsch-Entmachtung nun wohl nur noch Makulatur sein. ( Sport )