Erstens wunderbare Landschaften, zweitens beeindruckende Schlösser und drittens aromatischer Whisky. Das sind die Stichworte, die einem einfallen, wenn man an Schottland denkt. Für Rolf Löwe, Vorsitzender des Vereins " AlbaMania ", sind das jedoch nur die Gründe für eine erste Reise nach Schottland : " Wenn man erst mal infiziert ist, entdeckt man noch so viel mehr Attraktionen in diesem wunderbaren Land : Familiensagen, Musik, Gastfreundlichkeit und vieles mehr. "

Und weil ihn dieses Land, ursprünglich hieß es Alba, so beeindruckt hat und bis heute fesselt, beschloss der 56-Jährige Keramikingenieur mit anderen Schottland-Fans eine Vereinigung zu gründen, die sich der schottischen Lebenskultur verschrieben hat. Der Verein zählt aktuell 13 Mitglieder, die sich der Vertiefung der englischen Sprache und der Darstellung der schottischen Geschichte widmen. Dafür gestalten sie unter dem Aspekt der Gemeinnützigkeit Fotoausstellungen, veranstalten Vorträge und organisieren und führen Schülerfahrten nach Schottland durch. Letzteres liegt dem Verein besonders am Herzen.

Alles begann im Jahr 2005

mit einer Schülerfahrt des

Wilhelm-Raabe-Gymnasiums Magdeburg.

Schüler der 9. bis 11.

Jahrgangstufe fuhren

gemeinsam für eine

Woche nach Schottland in die Highlands. Initiatoren dieser Reise waren Marcel

Mallon und Barbara

Löwe, beide Lehrer am Raabe-Gymnasium. Mallon ist heute Stellvertretender Vorsitzender des Vereins " AlbaMania ". Ziel der Fahrten war und ist es den Schülern die englische Sprache, mit Rücksichtnahme auf die schottischen Besonderheiten, näher zu bringen und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich mit Land, Leuten,

Historie aktiv auseinanderzusetzen. " Die Reise ist sehr gut bei den Schülern angekommen. Auch deshalb, weil die Jugendlichen unter anderem in Gastfamilien wohnten und somit einen besonders engen und realitätsnahen Kontakt zur schottischen Kultur hatten ", erzählt Rolf Löwe. Aufgrund der hohen Beliebtheit wird diese Schülerfahrt nun seit 2005 jährlich angeboten. Die Attraktivität des Angebots führte so weit, dass gemeinsame Fahrten unter anderem mit Gymnasien aus Haldensleben, Wolmirstedt und Berlin durchgeführt wurden. Eine Schülerin, die jedes Jahr mitfuhr, hat sich sogar dermaßen in das schottische Leben verliebt, dass sie mittlerweile dort studiert, mit der Aussicht, eventuell auch dort zu bleiben und zu leben, berichtet Rolf Löwe. Die Vorzüge Schottlands als Reiseziel sind, so Löwe und seinen Mitstreiter, vielfältig. Doch ein kulturgeschichtlicher Teil hat sich für den Schottland-Fan als ganz besonders interessant und spannend erwiesen : die Symbolsteine der Pikten. Nach Rolf Löwe hält Schottland für jeden eine versteckte Leidenschaft bereit und er kann nur empfehlen, sich auf den Weg zu machen und diese auch für sich zu entdecken. Mehr gibts unter www. AlbaMania. de. ( pmd )