Wie von der Bürgerinitiative "Pro Bahn" angeregt, findet im März ein öffentliches Podiumsgespräch zwischen Entscheidungsträgern auf Landesebene und Befürwortern der Bahnlinie Magdeburg - Möckern statt.

Loburg/Möckern l Wie Monika Schumann und Martina Kerl von der Bürgerinitiative mitteilen, soll das öffentliche Treffen am Freitag, dem 8. März, im Foyer der Stadthalle von Möckern stattfinden. Beginn ist um 18 Uhr. Das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr macht hierbei sein Versprechen wahr und schickt den Staatssekretär Dr. Klaus Klang nach Möckern.

Als weitere Gesprächsteilnehmer wurden bislang angefragt ein Vertreter der Nahverkehrsservicegesellschaft (NASA), ein Vertreter der DB Netz, ein Vertreter der Bahn-Initiative, ein Vertreter der Prignitzbahn und ein Vertreter der Bundeswehr vom Truppenübungsplatz Altengrabow. Das Gespräch soll nach Aussage der Bahn-Initiative MDR-Moderatorin Elke Ahrendt leiten.

Bahn soll ab Sommer fahren

Als Thema der Diskussion stellen sich die Initiatoren des Podiumsgespräches den Titel "Bus und Bahn im Takt - auch zwischen Magdeburg und Loburg?" vor. Damit spielt man auf das Motto der landeseigenen Nahverkehrsgesellschaft an und wünscht sich dementsprechend auch auf der Strecke Loburg - Magdeburg einen Teil des öffentlichen Personennahverkehres auf den Gleisen.

"Unser Anliegen ist es, die Bahnverbindung zwischen Loburg und Magdeburg zum Sommerfahrplan 2012 wieder aufleben zu lassen, um die vorhandene Infrastruktur Schiene weiter nutzen zu können", machen die Vertreter der Initiative "Bahn statt Bus" deutlich. So bekämen auch die "durch den Busfahrplan ¿abgehängten\' Ortschaften wie Woltersdorf, Büden, Zeddenick und Ziepel wieder einen annehmbaren Zugang zur Landeshauptstadt und in die Städte Möckern sowie Biederitz.

"Wir stellen uns vor, dass die Hauptverkehrszeiten in den Morgen- und Abendstunden, entsprechend der üblichen Arbeitszeiten, von der Bahn und die übrigen Zeiten von Bussen bedient werden könnten", umreißen die Initiativler ihre Ziele.

Zu diesem Zwecke wolle man in dem Podiumsgespräch die Vertreter aller beteiligten Institutionen an einen Tisch zusammenführen.