"Kurz vor Weihnachten wollten wir mal einen ganz anderen Tag haben", sagte Leiterin Kerstin Krekow. Also gab es gestern in der Sekundarschule Kalbe alles Mögliche, nur keinen Unterricht.

Kalbe l Es ging darum, die Kreativität der Kinder und Jugendlichen wachzukitzeln. "Die Schüler sollten sagen: Wir versuchen das einfach mal", sagte Schulleiterin Kerstin Krekow und schaute sich zufrieden um. Denn tatsächlich kamen die meisten Angebote, die während des gestrigen Weihnachtsprojekttages in der Kalbenser Sekundarschule offeriert wurden, sehr gut an.

Insgesamt gab es 16 verschiedene Stationen. Sechs davon sollte jeder Schüler besuchen. Dafür wurden Handzettel ausgeteilt. Die Fünft- bis Zehntklässler konnten aber längst nicht nur Volleyball spielen (Bericht links), Gestecke und kleine Weihnachtspräsente basteln, sondern zum Beispiel auch nach Art der Fernsehshow eine "Perfekte Minute" absolvieren, auf die Torwand zielen oder Karaoke singen. Derweil zog der Duft frischer Waffeln durch die Treppenflure. Denn im Hauswirtschaftsraum, der sich im Keller des Hauses befindet, waren Jugendliche, darunter auch Jungen, damit beschäftigt, immer wieder für leckeren Nachschub aus dem Backofen zu sorgen.

Gleich zu Beginn des Projekttages hatte Kerstin Krekow Schüler und Lehrer in der Aula begrüßt und ihnen ein paar interessante, gemeinsame Stunden gewünscht. Zudem hatte sie Schulsozialarbeiterin Juliane Pelka mit einem Schokoladenweihnachtsmann überrascht. Denn Pelka war maßgeblich an der Umsetzung des Projekttages beteiligt.

Die Idee dazu sei geboren worden, sagte Kerstin Krekow, als der Schülerrat an sie herangetreten sei und gefragt habe, ob es nicht einmal eine Aktion nach dem Motto "Mit den Kindern für die Kinder" geben könne. "Daraufhin haben wir gesagt: Der letzte Schultag vor den Weihnachtsferien bietet sich für so etwas an", so die Schulleiterin. Jede Klasse habe dann die Aufgabe erhalten, Vorschläge für den Projekttag zu unterbreiten. Die Besten seien schließlich mithilfe des Lehrerkollegiums umgesetzt worden.

Besonders freute sich Kerstin Krekow gestern, dass sich auch eine Abordnung der Volkssolidarität in der Schule umsah. Denn mit dieser Organisation soll die Zusammenarbeit im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft "Seniorenbetreuung" in Zukunft noch weiter intensiviert werden.

 

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