Von Sigrun Tausche

Elbe-Parey/Ferchland l Die Landrevision der Fähre Ferchland-Grieben dauert länger als erwartet. War der Termin, an dem sie wieder fahren sollte, zunächst schon auf den 2. Januar verschoben worden, so musste er nun erneut abgesagt werden, und immer noch ist nicht klar, wann die Verbindung über die Elbe zwischen Ferchland und Grieben wieder genutzt werden kann. "So schnell wie möglich!" betont Elbe-Pareys Bürgermeisterin Jutta Mannewitz. "Die Fähre wird auf jeden Fall wieder fahren!"

Damit tritt sie der Gerüchteküche entgegen, wonach die Instandsetzung der Fähre fast eine halbe Million Euro kosten solle und sie deshalb womöglich gar nicht mehr fahren werde. "Dem ist nicht so!" bekräftigt die Bürgermeisterin.

Die tatsächlichen Kosten - wenn sie auch noch nicht bis ins Detail feststehen - seien weit entfernt von dieser angeblichen Summe und würden sich durchaus in einem überschaubaren Rahmen bewegen, einer solchen Generalreparatur entsprechend. Dass schließlich doch noch mehr zu reparieren war als ursprünglich angenommen, sei nicht verwunderlich. "Es war zunächst nur eine Außenbesichtigung möglich. Dabei kann man nicht überall hineinschauen. Dass das eine oder andere Teil auch noch schadhaft ist, das ist erst beim Auseinanderbauen zu sehen."

Das Fährpersonal stehe derweil sozusagen "in den Startlöchern", um weiter fahren zu können. Die betreffenden Mitarbeiter überbrücken die Stillstandszeit, indem sie Überstunden abbummeln, Resturlaub nehmen oder andere Arbeiten machen, zum Beispiel Pflegearbeiten auf der Fähre, erklärt Jutta Mannewitz. Sie ist sehr zuversichtlich, dass die Fähre schon bald wieder in Betrieb gehen kann.