Schönhausen (asr) l Alle Hände voll zu tun haben dieser Tage Regina Kuphal und Christina Voigt im Schönhauser Pfarramt. Regina Kuphal arbeitet hier als Sekretärin im Büro, während Christina Voigt normalerweise den Besuchsdienst der Kirchengemeinde versieht. Dieser Tage aber unterstützt sie die Sekretärin beim Zusammenstellen und Versenden der Unterlagen für die bevorstehende Kirchenwahl.

In den Kirchengemeinden des Pfarrbereichs Schönhausen finden die Kirchenwahlen genau zwei Wochen nach der Bundestagswahl, nämlich am Erntedanksonntag, dem 6. Oktober, jeweils nach den Gottesdiensten statt.

In Schollene und Schönhausen beginnen diese Erntedankgottesdienste um 10 Uhr, in Hohengöhren und in Neuermark um 14 Uhr. Eigentlich sollte der Neuermark-Lübarser Erntedankgottesdienst in diesem Jahr in der Lübarser Kirche stattfinden. Weil dort aber Bauarbeiten stattfinden, wurde der Gottesdienst in die Neuermarker Kirche verlegt. Das Schollener Wahlbüro im Pfarrhaus ist am 6. Oktober bis 13 Uhr und das Schönhauser in der Winterkirche bis 15 Uhr geöffnet. In der Neuermarker Kirche und im Hohengöhrener Pfarrhaus können die Wahlberechtigten jeweils bis 16 Uhr an die Wahlurne treten. Wahlberechtigt ist, wer Mitglied der Evangelischen Kirche, mindestens 14 Jahre alt und konfirmiert ist.

Zur Wahl stehen im Bereich des Kirchengemeindeverbands Schönhausen in Hohengöhren Gerta Breitkreutz, Hartwig Dammeyer, Karin Müller und Iris Schütte. In Neuermark-Lübars können Ilona Kieselbach, Gerhard Menz, Jürgen Pesenecker und Ilse Ziem gewählt werden. In Schönhausen stehen Inge Demel, Friedhelm Matzke, Michaela Möbius, Thomas Roloff, Ulf Senft und Hagen Siedler zur Wahl. Interesse an einem Sitz im Rat des Kirchengemeindeverbands Schollene-Molkenberg haben Karina Beer, Ingetraud Bengsch, Jutta Brecht, Thoralf Koch, Birgit Lewerenz, Brigitte Röker und Ines Wolf.

Die zukünftigen Mitglieder der Gemeindekirchenräte werden für eine Legislaturperiode von sechs Jahren gewählt. Zusammen mit dem Pfarrer organisieren sie das Gemeindeleben, sorgen für die Instandhaltung der Gebäude der Kirchengemeinden und wachen über die Haushalte.

Wer am Wahltag verhindert ist, kann per Brief wählen. Die von Regina Kuphal und Christina Voigt verschickten Wahlunterlagen gelten zugleich als Briefwahlunterlagen.