Wilhelmshof (br) l Das Verschwinden der kleinen Inga aus Schönebeck hat im Diakoniewerk Wilhelmshof für große Betroffenheit gesorgt. Die vergangenen Wochen und polizeilichen Ermittlungen waren für die Bewohner der Behinderten- und Suchthilfeeinrichtung mit großen Einschnitten verbunden.

"Sollte sich herausstellen, dass doch jemand aus Wilhelmshof etwas mit dem Fall zu tun hat, könnte das einen tiefen Einschnitt in unsere Kultur bedeuten", beschreibt Diakoniewerkleiter Joachim Arnold seine Angst davor, dass das Gesamtkonzept der Einrichtung in Frage gestellt werden könnte. Auch, wenn jeden Tag für Inga gebetet werde, kehre doch langsam der Alltag nach Wilhelmshof zurück.