Langenweddingen l Zum Welttag des Buches am 23. April organisierte die Ganztagsschule in Langenweddingen wieder eine Buchlesung. Autorenlesungen an diesem besonderen Tag sind an der Schule inzwischen zur Tradition geworden.

In diesem Jahr war die Leipziger Schriftstellerin Kathleen Weise der Einladung der Ganztagsschule gefolgt. Sie studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und hat inzwischen mehrere Bücher veröffentlicht. "Ich schreibe vorwiegend Jugendbücher, habe aber auch schon Bücher für Erwachsene geschrieben", berichtete die Autorin den Schülern der 7.und 8. Klasse in der Schulaula.

Kathleen Weise schrieb historische Romane und Jugendkrimis - bis sie vom Thienemann-Verlag gefragt wurde, ob sie nicht Lust hätte, einen Jugendthriller zu schreiben. So entstand der Roman "Aschenputtels letzter Tanz", den Kathleen Weise in der Langenweddinger Schule vorstellte. Bevor sie mit der spannenden Geschichte um ein Moor, um einen gemeinen Anschlag auf die Cousine der Hauptperson Harper und deren Spurensuche begann, gab sie den Jungen mit auf den Weg: "Auch wenn der Titel vielleicht etwas anderes erahnen lässt, das Buch ist für Jungen und Mädchen gedacht."

Die junge Autorin las nicht einfach nur vor, sondern sie berichtete den Jugendlichen auch, wie sie überhaupt zum Schreiben kam, wie ihre Arbeit als Schriftstellerin aussieht. Finanziert wurde die Veranstaltung vom Bödecker-Kreis Magdeburg.

Schüler lesen Schülern vor

Die Autorenlesung war nicht die einzige Veranstaltung der Ganztagsschule zum Welttag des Buches. "In der Mediathek lassen interessierte Schüler wieder ihren Mitschülern vor. In diesem Jahr standen besonders die Märchen der Gebrüder Grimm sowie die Kriminalliteratur im Mittelpunkt", berichtet Schulsozialarbeiter Tilo Finzelberg.

Zudem haben die Schüler Aufsteller und Info-Wände für das Schulfoyer mit vielen Informationen über die Gebrüder Grimm und ihre Märchen erarbeitet.