Osterburg (rfr) l In der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag trieb offenbar ein Brandstifter in Osterburg sein Unwesen. Vier Notrufe gingen kurz nach 4 Uhr bei der Rettungsleitstelle in Stendal ein. Weil sich die Blauröcke der Biesestadt nicht zerteilen können, forderten sie Verstärkung aus dem benachbarten Meseberg an.

Zuerst stand ein verkleideter Carport auf dem Parkplatz der Kreissparkasse in Osterburg in Flammen. Kurz darauf brannten drei Papiercontainer im Altneubaugebiet an der Karl-Liebknecht-Straße lichterloh.

In allen vier Fällen konnten die Brandbekämpfer einen Totalschaden nicht mehr verhindern. Das stand für die Einsatzkräfte um Stadtwehrleiter Sven Engel auch nicht mehr vordergründig auf der Agenda. Für die Blauröcke ging es laut Mitteilung vor allem auch darum, Schlimmeres zu verhindern. Schlimmeres heißt in dem Fall, Schäden am Sparkassengebäude an der Poststraße oder ein Übergreifen der Flammen von den blauen Containern auf geparkte Autos zu verhindern. Trotzdem wurden die Hausfassade und ein Pkw in Mitleidenschaft gezogen. Um nach den Löscharbeiten keine versteckten Glutnester zu übersehen, kam auch die Wärmebildkamera der Osterburger Wehr zum Einsatz. Die Feuerwehr Osterburg war mit 20 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen und Meseberg mit einem Fahrzeug und sechs Kameraden vor Ort. Gegen 6.30 Uhr war der Einsatz beendet. Neben der Zusammenarbeit mit den Meseberger Kameraden lobte Engel das gute Zusammenspiel mit der Polizei.