Salzwedel (cb) l Parken ist direkt am Rathausturmplatz nicht mehr gestattet. Das Parken war dort untersagt worden, als die Personenverkehrsgesellschaft (PVGS) eine neue Bushaltestelle installierte (wir berichteten). Doch den Bussen ist das Halten auf den einstigen Parkflächen nicht gestattet. Sie stehen auf der Straße - und sorgen für Behinderungen, auch für Staus. Für Autofahrer ist das nervig, vor allem wenn entlang der gegenüberliegenden Straßenseite auch noch Liefer- oder Postfahrzeuge halten. Für Radfahrer ist es gefährlich, wenn sie den Bus überholen müssen oder ihnen überholende Autos entgegenkommen. Und auch für Fußgänger, die die vielbefahrene Neuperverstraße schlecht einsehen können, entsteht ein Risiko, wenn sie die Straße vor dem Bus überqueren wollen. Kurzfristig werde es keine Änderung geben, sagte PVGS-Geschäftsführer Ronald Lehnicke Freitag auf Volksstimme-Nachfrage. Mittelfristig soll sich jedoch eine Lösung gefunden werden. Bis dahin "versuchen wir so wenig wie möglich aufzufallen", fuhr er fort. Dass es offenbar vom Busfahrer abhängt, ob der Bus auf der Straße steht oder auf den einstigen Parkflächen, begründet Ronald Lehnicke so: "Manche Fahrer merken sicher, dass sie ein Hindernis sind und stellen sich auf den Platz." Laut Lehnicke sei das Mosaikpflaster dort aber für die dreieinhalb bis fünf Tonnen schweren Busse nicht geeignet. Der Bereich sei ursprünglich als Gehweg angelegt gewesen. Wenn dort Steine locker seien, könnte es passieren, dass sie sich herauslösen, wenn der Busfahrer das Lenkrad anschlägt.

Die Busfahrer würden, um Staus oder stockenden Verkehr zu verhindern, erst kurz vor der Abfahrtszeit an die Haltestelle fahren, berichtete Ronald Lehnicke. Da es jedoch auch Gäste gibt, die zum Rathausturmplatz wollen und dort aussteigen, sei das nicht immer einzurichten. Ronald Lehnicke: "Wir können nicht immer eine Extraschleife fahren."