Eine Ausstellung über "Friedrich den Großen" wurde am Sonnabend im Salzlandmuseum Schönebeck eröffnet. Museumsleiter und Förderverein freuten sich über die große Besucherresonanz.

BadSalzelmen l Friedrich der Große wäre zufrieden gewesen - und Schönebeck wäre ihm wiederum positiv in Erinnerung geblieben. Friedrich der II., im Volksmund auch "Alter Fritz" genannt, hat in Schönebeck deutliche Spuren hinterlassen (siehe Beitrag rechts "Was hat Friedrich mit Schönebeck zu tun?") und in der Stadt mit dem Salz so manchen Taler verdient. Aus Anlass des 300. Geburtstages des Preußen-Königs wurde am Sonnabend eine neue Ausstellung im Salzlandmuseum eröffnet: "Friedrich der Große und seine Zeit".

Den geschichtlichen Exkurs übernahm an diesem Vormittag Dr. Axel Hentschel, der versuchte, in nur 20 Minuten schlaglichtartig die wichtigsten Stationen des Königs den Besuchern näher zu bringen. "Die Idee zu dieser Ausstellung kam vor drei Jahren. Und so viel ich weiß, ist die letzte Zinnfigur erst vorgestern fertig geworden", berichtete Hentschel. Gezeigt werden hunderte Objekte, aber mehr als 3500 Zinnfiguren des gleichnamigen Freundeskreises aus Magdeburg. So erfahren die Besucher nicht nur etwas über den großen Preußen, der für Militär und Beamtentum stand, sondern ihnen wird auch die Geschichte des 18. Jahrhundert näher gebracht.

"Friedrich lebt weiter", stellte Museumsleiter Rüdiger Radicke fest. Ein König, der Musik genauso wie Geisteswissenschaften liebte, die Religions- und Pressefreiheit einsetzte und ein Monarch war, der sich auch um den "kleinen Mann" kümmerte. Davon erzählt die neue Ausstellung.