Ein Kartoffelfeuer wurde in Groß Börnecke am Wochenende erstmals entfacht. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Veranstaltung, zu der der Feuerwehrverein eingeladen hatte, künftig traditionell im Herbst stattfinden wird.

Groß Börnecke. Das erste Kartoffelfeuer in Groß Börnecke lockte am Sonnabend mehr als 200 Besucher an. Auf dem Gelände des Bauhofs drehte sich in der Bahnhofstraße bereits am Nachmittag alles um die Kartoffel. Passende Gerichte, natürlich alles selbst zubereitet wie der Wehrleiter Danny Hille versprach, blieben nicht aus. Kartoffelsuppe aus der Gulaschkanone, Kartoffelreibekuchen, Stockbrot vom Lagerfeuer selbst von den Kindern geröstet oder Folienkartoffeln auf dem Grill – Leckereien dieser Art konnten probiert werden.

Und die Zutaten kamen nicht aus dem Supermarkt. Knollen, gewachsen auf dem Acker in Groß Börnecke, kamen ins Feuer. Die zwei Landwirte Marmodee und Van der Velde hatten die Erdäpfel für die Leckereien am Lagerfeuer zugesteuert. So konnte jeder der anwesenden Gäste versorgt werden.

Die Schalmeienkapelle der Feuerwehr Groß Börnecke sorgte für die passende Stimmung. Geleitet von Hans Köhlert stimmten sie punkt 16 Uhr musikalisch auf das Fest ein. Mit dem Titel "Der Paul und sein Gaul" eröffneten das erste Kartoffelfeuer in Groß Börnecke.

Es wird möglicherweise keine einmalige Veranstaltung gewesen sein. Aufgrund der positiven Resonanz überlegen die Kameraden vom Feuerwehrverein, die Veranstaltung im kommenden Jahr wieder anzubieten. Danny Hille schloss nicht aus, dass es ein Kartoffelfeuer 2011 wieder im Oktober geben wird.