Staßfurt l Oberbürgermeister René Zok (parteilos) und die Fachdienst-Leiterin, Susanne Henschke, lassen nichts unversucht, um die Ordnung und Sicherheit in der Stadt weiter zu verbessern. Dazu gehört nicht nur die notwendige Personalausstattung, sondern auch die entsprechende Technik.

Aus diesem Grund hat die Stadtverwaltung zwei nagelneue Transporter vom Typ Segway über ein Mietkauf-Modell angeschafft. Dabei handelt es sich um ein elektrisch angetriebenes Einpersonen-Transportmittel mit nur zwei auf derselben Achse liegenden Rädern, zwischen denen die beförderte Person steht.

Das Fahrzeug, das man zum Beispiel als Fortbewegungsmittel von Kaufhaus-Detektiven in amerikanischen Filmen kennt, hält sich durch eine elektronische Antriebsregelung selbst in Balance. Es wird seit Dezember 2001 im US-Bundesstaat New Hampshire hergestellt, verfügt über eine Reichweite von 38 Kilometer und überschreitet nie die Höchstgeschwindigkeit von 20 Stundenkilometer.

Damit können die beiden Außendienstmitarbeiter Heike Beier und Martin Kühnert nun schneller, bequemer und vor allen Dingen umweltfreundlicher auf Streife gehen. Bei der Übergabe dieser beiden Roller zeigten nicht nur die beiden Kollegen, sondern auch der Oberbürgermeister und die Ressortchefin, dass sie damit auch ohne große Übung hervorragend umgehen können.

Der Vorteil dieser Roller, die sich durch einen minimalen Stromverbrauch auszeichnen, sei es, an Stellen zu kommen, an die man sonst nicht so einfach hinkommt, sagte Henschke. Sie sollen auch bei der Kontrolle von Verkehrssündern zum Einsatz kommen. Die beiden Segways sind im Depot der Ortswehr in der Atzendorfer Straße stationiert, wo sie aufgeladen und gewartet werden.

Darüber hinaus verfügen die städtischen Ordnungskräfte nun auch noch über einen neuen Pkw Opel-Combo, den der deutsche Automobilproduzent als die optimale Lösung für leichtere Warentransportaufgaben bezeichnet. Das Fahrzeug soll insbesondere bei der Inspektion der Feldflur eingesetzt werden, sagte Henschke. Dann brauche man zum Beispiel beim Auffinden von Müll oder anderen Dingen nicht immer den Stadtpflegebetrieb um Hilfe bitten, sondern könne kleinere Teile, wie Reifen, Plakate oder anderes Material, schnell selbst einladen und abtransportieren, fügte die Ressortchefin hinzu. Für die Beseitigung von weggeworfenem Unrat sei zwar der Kreiswirtschaftsbetrieb des Salzlandkreises zuständig, doch wenn man einen kleinen Haufen Müll liegen lasse, werde der schneller als man denke, immer größer.

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