"Schulpfeifer" heißt eine Neuerscheinung im deutschen "Blätterwald". Der Titel ziert eine Schülerzeitung. Die will das große Redaktionsteam der Freien Sekundarschule Güsten vier bis sechs Mal im Jahr herausbringen.

Güsten. "Mein Ziel war es im August dieses Jahres, die erste Ausgabe im Sommer 2011 herauszubringen", sagte AG-Leiterin Annemarie Gröbing anlässlich des ersten Weih- nachtssingens der Schule in der Aula, "Doch weil ich die tollsten Fotografen und Redakteure habe, können wir uns schon jetzt über die erste Ausgabe des ,Schulpfeifers‘ freuen."

Die Deutschlehrerin hatte aber noch einen Grund zur Freude. Denn Sven Gleisberg von der Salzlandsparkasse befand sich unter den Gästen und hatte einen 1500-Euro-Scheck unterm Arm. "Wir wissen, eine Zeitschrift zu erstellen, das erfordert viel Zeit, viel Einsatz, aber auch viel Geld. Und somit hat die Sparkasse entschieden, euch zu unterstützen. Haut kräftig in die Tastatur und erfüllt eure Schülerzeitung mit Leben", sagte Gleisberg, bevor er den großen Scheck überreichte. Der Betrag wird dabei helfen, die Anschaffungen vom Kopierpapier bis zum Drucker zu finanzieren.

Zudem unterschrieben der Sparkassenvertreter und der Chef des Instituts Braune als Träger der Sekundarschule, Klaus Braune, einen Kooperationsvertrag.

Nach einem Programm, bei dem einzelne Schüler Weihnachts- und Wintergedichte vorlasen, klassenweise gesungen wurde und auch ein großer Chor aus 119 Schülern, elf Lehrern und vier Gästen erklang, war es Zeit, die Exemplare der ersten Ausgabe des "Schulpfeifers" zu verteilen. Oder besser, zu verkaufen. Für einen Euro das Stück wurden die insgesamt 22 Schülerredakteure die Ergebnisse der Arbeit aus fünf verschiedenen Redaktionen reißend los. Schließlich wollten ihre Mitschüler zum Beispiel wissen, was aus den Interviews mit ihnen zu den Klassenfahrten nun geschrieben steht oder über welche Witze man an der Schule aktuell lacht.

Für die nächste Ausgabe, die vor den Winterferien erscheinen soll, gibt es natürlich längst Ideen. "Wir hatten für die Premiere schon viel zu viel Material", verrät Lisa Kaschel, "Bei manchem Beitrag fehlt nur noch der letzte Pfiff." Den will sie als eine von fünf Redaktionsleitern geben.

 

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