Um die 2000 Besucher kamen am Sonntag zum zweiten altmärkischen Hoffest der Familie Beewen in Hassel. Sie probierten die Produkte aus der Region von Wein über Marmeladen bis hin zu köstlichen Suppen. Und natürlich informierten sie sich über die Champignonzucht der Beewens.

Hassel l Wie kleine weißen Kugeln schieben sich die Champignons aus den Beeten der Familie Beewen. Bei entsprechender Luftfeuchtigkeit und warmen Temperaturen gedeiht die Pilzfrucht in nur wenigen Tagen. Gerd Beewen und Ehefrau Brigitte wissen genau, welche Temperaturen der Pilz benötigt, um bald Früchte zu tragen beziehungsweise um diesen Prozess hinauszuzögern. Alles über die Champignonzucht erzählte Beewen interessierten Gästen am Sonntag beim Hoffest auf dem Pilz- und Bienen-Hof in Hassel.

Kurze Wege für Frisches und Schmackhaftes aus der Region

Im Mittelpunkt des Hoffestes standen die Produkte der Region. Unterstützt wurde die Veranstaltung von den Edeka-Märkten. "Wir wollen zeigen, dass eine Partnerschaft mit den Produzenten regionaler Waren nicht nur auf dem Papier besteht", informierte Edeka-Bezirksleiter Axel Kowalski. Gemeinsam mit den Lieferanten wurde den Gästen gezeigt, dass Lebensmittel ohne weite Wege direkt aus der Region kommen. Neben den Informationen zur Champignonzucht und Honigproduktion verwöhnte Familie Beewen die Besucher mit leckerer Pilzpfanne, natürlich aus eigener Zucht. Gegrilltes gab es vom "Altmärker", die Klädener Suppenmanufaktur stellt ihr umfangreiches Sortiment vor, das Kartoffel-Center Jävenitz verkostet Kartoffeln und die Getränke kamen aus der Most- und Weinkelterei Diesdorf. Mit 34 Marmeldadensorten, darunter spezielle Kreationen wie Spargel-Erdbeer-Marmelade, reiste Gerlinde Schüler aus Heeren an. Es gab Salzwedler Baumkuchen, naturbelassenen Gerstensaft aus Lindhorst sowie dekorative Artikel aus dem Hofladen Hassel und weiteres mehr. Die Gäste überzeugten sich davon, dass die Altmark eine Vielzahl kulinarisches Genüsse zu bieten hat.

Die Edeka-Mitarbeiter backten 60 Bleche Kuchen. Der Erlös kam der Hasseler Feuerwehr sowie dem Jugendrotkreuz zugute. Das Deutsche Rote Kreuz reiste am Sonntag ebenfalls an und bot Interessenten Gelegenheit, sich den modernen Rettungswagen anzusehen, ihre Kenntnisse in der Ersten Hilfe aufzufrischen und den Kindern Spiele anzubieten.

"Im vergangenen Jahr kamen über 2000 Besucher. Und heute ist auch schon wieder richtig viel los", berichtete Kowalski Sonntagmittag. Die 2000-Marke, die im Vorjahr als Messlatte gelegt wurde, konnte geknackt werden. Der enorme Zuspruch war für die Beewens Anlass, auch in diesem Jahr eine zweite Auflage vom Hoffest in Hassel anzupacken.

 

Bilder